Die IBOR AG verfolgt seit Jahren eine konsequente Wachstumsstrategie. In den letzten Jahren hat das Unternehmen sein Firmenareal von 3 150 m² auf 7 450 m² mehr als verdoppelt. Mit dem im Jahr 2025 fertiggestellten Anbau von zusätzlichen 1 350 m² eröffnet IBOR ein neues Kapitel seiner Firmengeschichte. Entstanden sind zusätzliche Produktionsflächen, moderne Büros, grosszügige Schulungsräume und einladende Aufenthaltsbereiche. Diese Räume sind nicht nur Arbeitsorte, sondern Ausdruck von Wertschätzung und ein sichtbares Zeichen für die Zukunft.
IBOR investiert in Gebäudestruktur: Im Vordergrund das sanierte Produktionsgebäude und im Hintergrund der Neubau mit einer Streckmetall-Fassade aus Aluminium.
(Bild: IBOR AG)
Nach Jahren intensiver Investitionen in Maschinen und Infrastruktur war für Inhaber und CEO Manuel Meier klar, dass bei diesem Projekt, neben mehr Produktionsfläche, die Menschen im Mittelpunkt stehen, wie er gegenüber der SMM-Redaktion sagt: «Die vergangenen Jahre haben wir laufend in neue Maschinen investiert, jetzt sind die Mitarbeitenden im Fokus.»
Die SMM-Redaktion, die regelmässig zu Besuch bei der IBOR AG war, kann dies aus eigener Erfahrung bestätigen. Das Mindset innerhalb der Geschäftsleitung bezüglich Mitarbeiterführung ist hochgradig wertschätzend, was sich auch auf die Motivation und Stimmung im Unternehmen positiv auswirkt.
Für M. Meier ist längst klar, dass qualifizierte Fachkräfte und junge Talente nicht allein durch Technik zu gewinnen sind. Entscheidend sei ein wertschätzendes Arbeitsumfeld mit hoher Aufenthaltsqualität, das Motivation, Zusammenhalt und Stolz fördert und in dem man sich wohlfühlt.
Im Rahmen der jüngsten Investitionen wurden auch sämtliche bestehenden Produktionshallen technisch und energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Ziel: Maximierung der Energieeffizienz, konstante Fertigungsgenauigkeit im µ-Bereich und optimierte Arbeitsbedingungen.
Investitionen und Massnahmen im Überblick
Sanierung der Gebäudehülle: Austausch von Dach, Fassade und Fenstern nach neuesten energetischen Standards.
PV-Anlage mit 455 kWp Gesamtleistung zur Eigenstromversorgung.
Klimatisierungskonzept für konstante Raumtemperaturen – entscheidend für die Masshaltigkeit der CNC-Bearbeitung
Wärmerückgewinnungssysteme zur Reduzierung des thermischen Energieverbrauchs.
Gebäudeautomation mit intelligenter Beschattungssteuerung, angepasst an Licht- und Temperaturverhältnisse.
Integration der Systeme in ein zentrales Monitoring zur Optimierung der Betriebsführung.
Das Ergebnis: Durch die Investitionen konnte eine signifikante Senkung des Energieverbrauchs, stabile Fertigungsbedingungen und ein weiterer Schritt in Richtung CO2-arme Produktion realsiert werden.
IBOR AG entwickelt sich zu führendem Schweizer Fertigungsunternehmen
Die IBOR AG hat sich in den letzten 20 Jahren zu einem führenden Schweizer Fertigungsbetrieb mit Sitz im luzernischen Ettiswil entwickelt. Spezialisiert ist das Unternehmen auf anspruchsvolle CNC-Frästeile und kann auf einen hoch modernen Maschinenpark mit 20 CNC-Fräsmaschinen, 35 Mitarbeitenden und vier Polymechaniker Lernende zugreifen.
Das Bauteilspektrum beginnt bei 10 x 10 mm Komponenten bis hin zu X = 6 000 mm. Höchste Ansprüche an Präzision, Komplexität und Qualität können sicher gewährleistet werden. Die Komponenten von IBOR kommen in zahlreichen Branchen zum Einsatz, vom Maschinenbau über Medizintechnik, Luftfahrt, Motorsport bis hin in die Verpackungsindustrie.
Die Stärken der IBOR AG liegen in der Verbindung aus modernster Technologie, hoher Flexibilität und kompromisslosem Qualitätsanspruch. Daraus entstehen einbaufertige Lösungen, die Kundinnen und Kunden einen echten Vorsprung verschaffen und von einem Team gefertigt werden, das mit Leidenschaft und Know-how arbeitet.
Neuinvestition in 85 Tonnen Gross-Bearbeitungszentrum – stark, präzise, zukunftsweisend.
Installation der Dinox 350 IAT in der neuen, klimatisierten Produktionshalle der IBOR AG, die ab Februar 2026 für die Fertigung von Grosskomponenten zur Verfügung steht. Hierbei handelt es sich um eine hochmoderne 5-Achsen-CNC-Fräsmaschine mit verfahrbaren Querbalken in Gantry Bauweise, geeignet für Schwerzerspanung und Hochgeschwindigkeitsschlichten. Die Dinox 350 IAT verfügt über ein Eigengewicht von 85 Tonnen und beeindruckende Bearbeitungsdimensionen von X = 6000 mm, Y = 4000 mm und Z = 1500 mm.
(Bild: Ibor AG)
In KW 43 wurde ein neues Highlight angeliefert, welches bis Ende 2025 in der neuen und klimatisierten Produktionshalle aufgebaut wird: Eine hochmoderne 5-Achsen-CNC-Fräsmaschine mit verfahrbaren Querbalken, in Gantry Bauweise, geeignet für Schwerzerspanung und Hochgeschwindigkeitsschlichten.
Eigengewicht 85 Tonnen und beeindruckenden Bearbeitungsdimensionen von: X = 6 000 mm, Y = 4 000 mm und Z = 1 500mm.
Ausgestattet mit automatisch einwechselbaren Fräsköpfen und neuester Steuerungstechnologie (Heidenhain TNC7) ist diese Maschine nicht nur ein technisches Meisterwerk – sie ist der Schlüssel zu neuen Märkten und Möglichkeiten der IBOR AG.
M. Meier: «Mit dieser Investition setzen wir ein klares Zeichen: für höchste Präzision, maximale Effizienz und unseren Anspruch, auch in der Grossteilebearbeitung eine führende Rolle in der Schweiz einzunehmen.»
Mit dieser Neuinvestion hat sich die IBOR AG für die Zukunft vorbereitet, ist neu Ansprechpartner für Grossvolumenteile in der Schweiz und international.
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