Linematic AG entwickelt kundenspezifische Linear-Bearbeitungszentren Präzise Fertigteile im Sekundentakt

Von Matthias Böhm 2 min Lesedauer

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Die Linematic AG entwickelt seit 45 Jahren kundenspezifische Linear-Bearbeitungszentren, die die Bearbeitung von Präzisionsteilen in Grossserie ermöglichen. Die kurvengesteuerten Maschinen zeichnen sich durch äusserste Prozesssicherheit, hohe Verfügbarkeit und eine benutzerfreundliche Bedienung aus. Somit gehören die Linematic-Lineartakt-Maschinen zu den produktivsten als auch wirtschaftlichsten Fertigungslösungen am Markt.

In Sevelen werden die Swissmade Linear-Bearbeitungszentren von Linematic entwickelt, gefertigt und montiert. Es sind bereits 1000 Maschinen für die Serienfertigung im weltweiten Einsatz.(Bild:  Thomas Entzeroth)
In Sevelen werden die Swissmade Linear-Bearbeitungszentren von Linematic entwickelt, gefertigt und montiert. Es sind bereits 1000 Maschinen für die Serienfertigung im weltweiten Einsatz.
(Bild: Thomas Entzeroth)

30 bis 50 Teile pro Minute produziert eine Lineartaktmaschine der Linematic im Durchschnitt, das Maximum kann einiges darüber liegen und wird in den meisten Fällen vom Bearbeitungsprozess vorgegeben.

Beat Frei (Betriebsleiter) erklärt: «Unsere Linematic-Maschinen haben einen wesentlichen Vorteil: Sie sind modular aufgebaut und äusserst übersichtlich. Ihre Konstruktion ist genial einfach. Pro Station wird in der Regel eine Bearbeitung durchgeführt. Je nach Komplexität des zu fertigenden Bauteils verfügt die Lineartaktmaschine zwischen sieben und 34 Stationen. Alle gängigen Fertigungsverfahren können integriert werden: Bohren, Drehen, Fräsen, Reiben, Sägen bis hin zum Gewindeschneiden. Auch Montage- oder Umformprozesse wie das Setzen von Stiften und Schrauben oder das Bördeln von Kanten sind machbar. Am Ende des Fertigungsprozesses kann eine Qualitätskontrolle in Form von Prüf- oder Messvorgängen integriert werden. Fehlerhafte Teile werden automatisch ausgeschleust.»

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Beat Frei: «Wenn wir eine Anfrage erhalten, bekommen wir vom Kunden eine Zeichnung des Roh- und Fertigteils. Nach einer ersten Evaluierung entwickeln wir die Prozessabfolge und legen die Anzahl der Fertigungsoperationen fest. Daraus ergibt sich die Anzahl der Module. Auf dieser Basis können wir ein Angebot erstellen. Sobald wir vom Kunden die Zusage erhalten, starten wir das Projekt.»

Von der Bestellung bis zur Auslieferung dauert es je nach Komplexität etwa 8 bis 12 Monate. Beat Frei: «Nach der Fertigstellung nehmen wir die Maschine bei uns in Betrieb und produzieren erste Prototypenserien. Wenn es Änderungswünsche vom Kunden gibt, passen wir die Maschine und Prozesse den Vorgaben an. Die Maschinen laufen wie ein Schweizer Uhrwerk. Potenzielle Neukunden haben die Möglichkeit, unsere Lineartaktmaschinen im Vorfeld unter Span zu begutachten, um sich ein Bild von unserem Know-how zu machen.»

Beat Frei führt weiter aus: «Falls notwendig, integrieren wir auch CNC-Module in die Maschinen. Wenn dies jedoch nicht erforderlich ist, sind kurvengesteuerte Module die wirtschaftlichere Lösung, da sie absolut zuverlässig sind. Mit unseren Drahtschneidemaschinen können Rohlinge für die Lineartaktmaschine direkt ab Stangen oder Draht hergestellt werden. Was den Service betrifft, so bieten wir einen weltweiten Ersatzteilservice. Aufgrund des sehr einfachen und übersichtlichen Aufbaus warten unsere Kunden die Maschinen in der Regel selbst.»

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