Medizintechnik Prozessoptimierung à la Starrag - Die Erfolgsformel lautet 5, 3, 1
Die in der Medizintechnik agierende Starrag Group eröffnet im deutschen Immendingen ein Technologiezentrum, um näher bei den Kunden zu sein. Ziel ist es diese bei der Musterbearbeitung zu unterstützen.
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Immendingen (D) – 5, 3, 1: Drei Zahlen kennzeichnen den Start des TechCenter für Medizintechnik und Feinmechanik der Business Unit «Precision Engineering” der Schweizer Starrag Group. Ein Spezialisten-Team mit fünf Experten beginnt in Kürze mit drei Maschinen mit der Entwicklung massgeschneiderter Produktionslösungen für eine Branche. Der Neuling kommt im «Medical Valley» gut an, wie erste Musterbearbeitungen für die Medizintechnik zeigen.
Kunden unterstützen
«Es war ein Start bei null». So beschreibt Marc Lehmann einen wichtigen Grund, warum er nach langjähriger Tätigkeit bei namhaften Herstellern von chirurgischen Instrumenten sowie Implantaten und als ehemaliger Key-Account-Manager Medical bei einem Werkzeugmaschinenhersteller zur Bumotec SA aus Sâles, einer Tochter der Schweizer Starrag Group, wechselte. Er leitet seit kurzem das TechCenter für Medizintechnik und Feinmechanik der Business Unit «Precision Engineering” in Immendingen im deutschen Landkreis Tuttlingen.
Das Team des Marksegmentleiters Medizintechnik besteht aus zwei Vertriebsmitarbeitern für Süddeutschland und einem Programmierer, der Kunden bei der Musterbearbeitung unterstützt. In Kürze kommt noch ein Applikations-Experte hinzu. «Alle Teammitglieder kennen sich sehr gut mit den speziellen Werkstoffen und Anforderungen der Medizintechnik-Branche aus», erklärt Lehmann. «Im Mittelpunkt steht die Bearbeitung von Implantaten und chirurgischen Werkzeugen aus den sehr anspruchsvollen und schwierigen Werkstoffen Kobaltchrom, Titan, Edelstahl und Keramik.»
Technologiezentren tauschen sich au
Das TechCenter, das die deutsche Medizintechnik-Branche betreut und als Servicestützpunkt für Deutschland dient, steht im direkten Know-how-Austausch mit den Bumotec-Technologiezentren in der Schweiz, den USA und in China. Hinzu kommen die Erfahrungen und das Wissen aus einem Portfolio an 500 Maschinen, die sich seit Jahren in der Uhrenindustrie und Medizintechnik im Einsatz befinden. «Wir zapfen diesen Erfahrungsschatz an und legen dann nach ersten Testläufen erst richtig los», berichtet Lehmann. «Unser Team untersucht sehr genau, wie die Maschine auf den Werkstoff reagiert und was noch geändert werden muss. Wir sehen uns auch genau an, wie sich die Maschine künftig noch prozessstabiler als bisher bauen lässt.» sc
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