Schweissen & Schneiden übertrifft Erwartungen

Redakteur: Redaktion SMM

Die 17. Internationale Fachmesse «Schweissen & Schneiden» konnte trotz der global schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen das hohe Niveau der letzten Messe (2005) halten und damit erneut eines der besten Ergebnisse ihrer Geschichte erzielen. Aussteller und Veranstalter gleichermassen verbuchten einen Messeerfolg, der ihre Erwartungen deutlich übertraf.

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mei. 1015 Aussteller aus 42 Ländern hatten in der Messe Essen auf 100000 Quadratmetern Ausstellungsfläche sechs Tage lang das umfassendste Angebot seit der Premiere der Messe im Jahre 1952 gezeigt. 60000 Experten aus aller Welt informierten sich über die neuesten Füge-, Trenn- und Beschichtungstechnologien, die live vorgestellt wurden. Neben etlichen Verkaufsabschlüssen direkt auf dem Gelände, teilweise im mittleren sechsstelligen Bereich, wurden erfolgversprechende Gespräche geführt und Verkaufsabschlüsse angebahnt.

Deutliche Wachstumsimpulse für Wirtschaft und Technik

Mit der insgesamt sehr positiven Stimmung korrespondiert die Einschätzung der Besucher hinsichtlich der wirtschaftlichen Situation ihrer Unternehmen. Fast die Hälfte stuft sie im Vergleich zur aktuellen Branchenkonjunktur als sehr günstig und günstig ein.

«Auslands-Engagements zahlen sich aus. Die "Schweissen & Schneiden" hat sich mit diesem grossen Erfolg stärker denn je als weltweite Nummer eins, als die internationale Leitmesse der Fügebranche profiliert», unterstreicht Frank Thorwirth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Essen, gegen Schluss der Veranstaltung. Aufgegangen sei vor allem die Internationalisierungsstrategie mit den sogenannten Tochterveranstaltungen in weltweiten Wachstumsregionen. «Sie stärken international den Mutter-Event in Essen sowie die Marke "Schweissen & Schneiden" und haben neben der Ausweitung von Marketingaktivitäten im Ausland wesentlich zu einer nochmaligen Steigerung der Internationalität beigetragen.» So sei die Zahl der Nationen, aus denen die Besucher angereist sind, um über ein Drittel von 90 auf 128 Länder gestiegen.