Hamilton Index der ITIF Schweiz überdurchschnittlich stark in Pharma, Computer- und Elektronik

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Der neue Bericht der Information Technology and Innovation Foundation (ITIF) stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. In den pharmazeutischen sowie der Computer- und Elektronikindustrie überperformt die Schweiz im Verhältnis zum weltweiten Durchschnitt.

Neben der Schweizer Pharmaindustrie schneidet auch die Computer- und Elektronikindustrie im Verhältnis zum weltweiten Durchschnitt überdurchschnittlich gut ab.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Neben der Schweizer Pharmaindustrie schneidet auch die Computer- und Elektronikindustrie im Verhältnis zum weltweiten Durchschnitt überdurchschnittlich gut ab.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Dank Unternehmen wie Roche und Novartis AG ist die pharmazeutische Industrie der Schweiz im Verhältnis zur Grösse ihrer Wirtschaft mehr als siebenmal so stark wie der weltweite Durchschnitt. Dies geht aus einem neuen Bericht der Information Technology and Innovation Foundation (ITIF) hervor, dem führenden Think Tank für Wissenschafts- und Technologiepolitik.

Auch in der Computer- und Elektronikindustrie ist die Schweiz mehr als doppelt so stark wie der weltweite Durchschnitt, und auch in anderen fortschrittlichen und strategisch wichtigen Branchen schneidet sie überdurchschnittlich gut ab, wie das ITIF in seinem Hamilton-Index feststellt. Von IT- und Informationsdienstleistungen bis hin zu elektrischen Ausrüstungen lag die Gesamtleistung der Schweiz in den fortgeschrittenen Industrien im Jahr 2020, dem letzten Jahr, für das Daten verfügbar sind, 47 Prozent über dem weltweiten Durchschnitt.

"Die wirtschaftliche und nationale Sicherheit einer Nation hängt zunehmend davon ab, wie gut sie im globalen Wettbewerb um Marktanteile in einer ausgewählten Gruppe von fortschrittlichen Industrien abschneidet", sagte ITIF-Präsident Robert D. Atkinson, der die neue Studie leitete. "Die Schweiz ist mit Abstand Weltmarktführerin in der pharmazeutischen Industrie - und auch in vielen anderen hochentwickelten Industrien schneidet sie überdurchschnittlich gut ab. Das verschafft der Schweiz eine starke Wettbewerbsposition in der Weltwirtschaft."

Was ist der Hamilton Index

Der Hamilton-Index des ITIF stützt sich auf die neuesten Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und stuft 40 Länder nach ihrer Leistung in 10 fortschrittlichen und strategisch wichtigen Branchen ein:

  • IT- und Informationsdienstleistungen
  • Computer und Elektronik
  • Pharmazeutika und Biotechnologie
  • maschinelle Anlagen
  • elektrische Anlagen
  • Kraftfahrzeuge
  • andere Transportmittel
  • Chemikalien
  • Metallerzeugnisse
  • Grundmetalle

Um die Leistung der Länder im Verhältnis zur Grösse ihrer Volkswirtschaften zu bewerten, verwendet das ITIF eine analytische Statistik, den so genannten "Standortquotienten" (LQ), der den Grad der industriellen Spezialisierung einer Region im Verhältnis zu einer grösseren geografischen Einheit misst - in diesem Fall einer Nation im Verhältnis zum Rest der Welt.

Ergebnisse für die Schweiz

  • Der Gesamt-LQ der Schweiz in allen 10 fortgeschrittenen Industrien zusammen betrug 1,47, was bedeutet, dass er 47 Prozent über dem globalen Durchschnitt lag und die Schweiz somit auf Platz 4 unter den 40 untersuchten Ländern, hinter Taiwan, Südkorea und Singapur rangiert .
  • Die mit Abstand stärkste Branche der Schweiz ist die Pharmaindustrie, deren LQ im Jahr 2020 bei 7,26 lag (oder 726 Prozent des grössenbereinigten Weltdurchschnitts) und damit weit vor dem zweitplatzierten Dänemark unter den 40 untersuchten Ländern.
  • Die LQ der Schweiz in der Computer- und Elektronikindustrie lag im Jahr 2020 bei 2,14 und damit auf Platz 7.
  • Der schlechteste Industriezweig der Schweiz war die Kraftfahrzeugindustrie, deren LQ im Jahr 2020 mit 0,09 fast nicht existent war, d.h. 91 Prozent unter dem weltweiten Durchschnitt lag - Platz 34 von 40 Ländern.
Bildergalerie

Zusammen mit dem neuen Hamilton-Index-Bericht hat das ITIF auch drei interaktive Datenvisualisierungs-Tools veröffentlicht. <<

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