Seit 65 Jahren Architekten der Antriebstechnik

Redakteur: Redaktion SMM

Der Name «Hilba» wird in diesem Jahr 65 Jahre alt. Das Unternehmen konzentriert sich ausschliesslich auf seine Kernkompetenzen: Beratung,Entwicklung, Herstellung und Verkauf von mechanischen Kleingetrieben, schweiz-, europa- und weltweit. Ein Interview mit Daniel Leuthard, dem CEO der HILBA Antriebstechnik AG in Villmergen.

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Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 1945 durch die Herren Hilfiker und Baumann, die mit den Anfangsbuchstaben ihrer Namen den heute weltweit bekannten Produktnamen «Hilba begründeten. Nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 1985 erfolgte im Jahre 1988 der Umzug ins aargauische Villmergen. Seither wurde das Produktangebot laufend deutlich weiterentwickelt. Dank qualifizierten Mitarbeitenden, einem modernen Maschinenpark und schlanker Organisationsstruktur ist der Antriebstechnikspezialist in der Lage, jederzeit schnell und unkompliziert auf vielfältigste Kundenwünsche zu reagieren.

Der SMM hatte Gelegenheit, sich mit dem CEO Daniel Leuthard zu unterhalten

SMM: Weshalb bezeichnen Sie Getriebebauer und damit sich selbst als Architekten der Antriebstechnik?

Daniel Leuthard: Das Getriebe ist das letzte und lebenswichtigste Glied in der Kette einer Antriebslösung. Ein Antrieb besteht aus dem Motor als treibende Kraft und einem Getriebe als Leistungsträger, er kommt überall dort zum Einsatz, wo etwas bewegt werden muss. Die vom Getriebe übertragene Kraft muss einerseits die geforderte Leistung erbringen und andererseits die von aussen einwirkenden dynamischen und statischen Belastungen aufnehmen können. Grundlagen für den Getriebebau sind deshalb exakte Berechnungen, Datenblätter, Zeichnungen, Fertigungs- und Montageanweisungen, ähnlich wie in der Baubranche, deshalb der Vergleich mit dem Architekten