Siemens AG: Kabelloses Laden von eCars über Magnetspule
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Elektroautos können ihre Batterie künftig ohne Kabel laden: Auf der Hannover Messe stellte Siemens das Entwicklungsprojekt Induktives Laden von Elektrofahrzeugen vor. Diese mit BMW entwickelte berührungslose Technologie funktioniert auch bei kurzen Stopps. Die Ladestationen können nahezu unsichtbar in jede Umgebung integriert werden und sind dadurch sicher vor Verschleiss und Vandalismus. Die induktive Energieübertragung der Forscher von Siemens Corporate Technology würde automatisiertes Laden schon beispielsweise in Taxiwarteschlangen erlauben. Eine vollständig im Boden versenkte Spule, die Primärspule, bildet die Verbindung zum öffentlichen Energienetz. Unten am Auto ist eine Sekundärspule. Üblicherweise beträgt der Abstand zwischen 8 und 15 Zentimeter. Startet der Fahrer das Laden, wird die Primärspule von Strom durchflossen. Als Folge baut sich ein Magnetfeld auf, das in der Sekundärspule einen elektrischen Strom induziert und die Batterie auflädt. Die Effizienz der Leistungsübertragung vom Stromnetz über alle Komponenten bis zur Batterie beträgt dabei laut Aussagen des Unternehmens über 90 Prozent. Das Magnetfeld baut sich nur in einem exakt vorbestimmten Raum zwischen den Spulen auf. Daher unterschreitet das System in den zugänglichen Bereichen im und um das Fahrzeug deutlich den international empfohlenen Grenzwert von 6,25 Mikrotesla für ein magnetisches Feld. In dem Feldtest ab Juni in Berlin sollen die notwendigen Verbesserungen für den Übergang zu einer Integration in Serienfahrzeuge unter realen Bedingungen ermittelt und Kundenfeedback eingeholt werden. Zusätzlich ist das System geeignet für eine intelligente Energienutzung, bei dem hauptsächlich Stromüberschüsse an Sonnen- und Windkraft genutzt werden und das Elektroauto auch als Zwischenspeicher für Strom dient. <<
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