Halbjahresbericht Solider Auftragseingang trotz anspruchsvollem Umfeld bei der Starrag

Redakteur: Thomas Koch

Die Starrag Gruppe blickt trotz eines unstetigen Marktumfelds auf ein erfolgreiches erstes Semester 2012 zurück. Der Auftragseingang lag mit 193 Mio. CHF um 11 % über der Vorjahresperiode; organisch und in Lokalwährungen betrug das Wachstum 8 %.

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Die Starrag Gruppe blickt trotz eines unstetigen Marktumfelds auf ein erfolgreiches erstes Semester 2012 zurück
Die Starrag Gruppe blickt trotz eines unstetigen Marktumfelds auf ein erfolgreiches erstes Semester 2012 zurück
(Bild: Starrag)

Die allgemeine Unsicherheit auf den Kapitalmärkten Europas und die nachlassende Dynamik des chinesischen Marktes trugen zu Verschiebungen von verschiedenen grösseren Verkaufsprojekten bei.

Die rein organische Zunahme des Bestellungseingangs um 14 Mio. CHF deutet auf Marktanteilsgewinne in den angestammten Zielmärkten hin. Das Wachstum stammte vor allem aus den Märkten Industrie und Luftfahrt. Im Bereich Energieerzeugung wirkte sich die Verunsicherung über den künftigen Energiemix in Europa lähmend auf die Investitionstätigkeit aus. Die Preise für Standardmaschinen bleiben weiter unter Druck. Regional betrachtet war das Wachstum von den asiatischen und europäischen Märkten getragen, während sich der Auftragseingang aus Amerika auf dem guten Niveau der Vorjahresperiode hielt.

Umsatzsteigerung und hoher Auftragsbestand

Der Umsatz nahm im Berichtssemester um 0.3 % auf 183 Mio. CHF zu. Ende Juni 2012 verfügte die Gruppe über einen Auftragsbestand von 260 Mio. CHF, was einem Arbeitsvorrat von rund neun Monaten entspricht. Der noch ungenügenden Auslastung der Werke in Mönchengladbach und Rorschach wird mit Kurzarbeit, der Entsendung von Personal und der Übernahme von Fertigungsschritten von den gut ausgelasteten Werken Chemnitz, Bielefeld, Genf, Sâles und St. Etienne begegnet.

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