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Kombination von Standardsystemen
Um einen sinnvollen und vor allem wirtschaftlichen Einstieg in die Welt der Automation zu gewährleisten, hat sich SSI Schäfer deshalb auf die clevere Kombination von Standardsystemen spezialisiert. Diese werden ganz nach Bedarf zu einer individuellen, halb automatisierten Gesamtlösung zusammengestellt, die sich modular und skalierbar je nach Anforderung anpassen oder erweitern lässt. Schritt für Schritt. «Denn hier geht es darum, nicht mit der teuersten Lagertechnik oder Sonderlösung das Ziel des Kunden umzusetzen, sondern mit der passenden», erläutert Bruno Skraber, Bereichsleiter bei SSI Schäfer Schweiz.
Beim Zusammenstellungsprozess werden entsprechend der analysierten IST-Situation und den Zielvorgaben des Unternehmens mögliche Kombinationen von Standardkomponenten und Materialflussabläufen miteinander verglichen. Auf diese Weise wird unter Berücksichtigung der funktionalen Erfordernisse gemeinsam mit dem Kunden der ideale Lösungsweg definiert. Um die Ware zum Bespiel schneller und effizienter zu bewegen, längere Strecken zu überwinden und die Prozesse zu optimieren, wird die klassische Regaltechnik entsprechend dem Bedarf beispielsweise an Fördertechnik angebunden.
Kostensenkung und Energie- einsparung
Neben konventionellen Fördertechnikanlagen bieten innovative Entwicklungen spannende Möglichkeiten. Wie der autarke SSI Autocruiser, der als Transportsystem für Lasten bis 30 kg und mittellange Strecken die Lücke zwischen Staplertransport und Fördertechnik schliesst. Dabei ist die Installation nicht nur extrem einfach, die geringen Investitions- und Betriebskosten sowie die Transportgeschwindigkeit von 1 m pro Sekunde führen zu einer deutlichen Effizienzsteigerung, Kostensenkungen von rund 50 Prozent und mehr als 80 Prozent Energieeinsparung. «So bietet die Integration eines automatischen Transportsystems einen extrem schnellen Return on Invest (ROI)», so Skraber.
Wer zusätzlich die zur Verfügung stehende Höhe optimal nutzen und Kleinteile effizient und platzsparend lagern möchte, dem bietet die Kombination mit dem Lagerlift LogiMat eine interessante Option für Prozessautomatisierung. Der LogiMat arbeitet nach dem Prinzip «Ware zu Mann» und kann bei Bedarf mit zahlreichen ergonomischen Optionen ausgestattet werden. Mit der Lagerlift-Software LogiSoft kann das System problemlos an das bestehende Lagerverwaltungssystem des Kunden angebunden werden. Die Aufrüstung existierender IT wird vermieden, firmeneigene Prozesse werden problemlos integriert.
Entlastung der Mitarbeiter
Diese beispielhafte Kombination von Systemen kann stets mit unterstützenden Kommissionier-Technologien verbunden werden. Schliesslich nimmt die Kommissionierung aufgrund der vorherrschenden hohen Pickzahlen im E-Commerce eine besondere Rolle ein und verursacht einen Grossteil der Kosten. Ausserdem haben die Kommissionierabläufe unmittelbar Einfluss auf den Servicegrad. Sprach- oder lichtgesteuerte Lösungen wie beispielsweise pick by voice oder pick by light entlasten nicht nur die Mitarbeiter, sie reduzieren die Fehlerquote bei der Kommissionierung bis zur Nullgrenze und optimieren die Prozesse weiter. Auch hier ist dank einfachster Plug-in-Technik eine Anbindung an bestehende Lagerabläufe kinderleicht und wirtschaftlich nicht zu toppen.
Durch die auf Kundenanforderungen zugeschnittene Verbindung von Standard-Lager-, Förder- und Kommissioniertechnik werden Prozesse vereinfacht und gleichzeitig beschleunigt, ohne zwingend auf hochautomatisierte Lösungen zurückgreifen zu müssen. Diese Systeme sind ebenso einfach wie wirtschaftlich. Dabei ist stets die Möglichkeit der Veränderung gegeben. «Selbst undefinierbare Zeitfenster bei der Auftragsvergabe spielen dann keine Rolle mehr», resümiert Skraber. <<
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