Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie
(Indexbasis Umsatz 2021 = 100, Daten bis September 2024, Quellen: VDMA, VDW) (Bild: VDW)
Keine Wende im dritten Quartal erkennbar

Werkzeugmaschinennachfrage in Deutschland will nicht anspringen

Im dritten Quartal 2024 sank der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent. Dabei fielen die Bestellungen aus dem Inland um 17 Prozent, die Auslandsorders gingen um 15 Prozent zurück. In den ersten drei Quartalen 2024 sank der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23 Prozent. Das Inland verlor 10 Prozent. Das Ausland notierte 28 Prozent unter Vorjahr.

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Die messende Spannbacke von Röhm überträgt die Spannkraftdaten während der Zerspanung auf ein Tablet. (Bild: Röhm GmbH)
EMO Hannover 2025 zeigt Lösungen mit direktem Mehrwert

«Echte» smarte Automation

Moderne Fertigungsunternehmen benötigen Automations- und Digitalisierungslösungen, um ihre Prozesse entscheidend effizienter und somit global wettbewerbsfähig aufzustellen. Daran gibt es keinen Zweifel. Aber welche «echten» smarten Innovationen bringen tatsächlich noch einen entscheidenden Produktivitäts-Boost, anders als beispielsweise ein «einfacher» Roboter? Zudem: Wie steht es um die dazu zwingend erforderliche Datenwelt? Industrie und Forschung zeigen hier den aktuellen Stand auf. Und das Beste daran: Alles gebündelt und vieles mehr gibt es wieder zu sehen auf der EMO Hannover 2025 vom 22. bis 26. September.

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Die Produktion des 500 000sten GIS-Elektrokettenzugs wird gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gebührend gefeiert. (Bild: GIS AG)
GIS investiert in Makino-Bearbeitungszentrum für die Ausbildung

500 000 GIS-Kettenzüge: Ein Meilenstein in der Firmengeschichte

Seit die GIS AG 1963 ihren ersten Elektrokettenzug vorstellte, hat sich das Unternehmen nicht nur bezüglich der Mitarbeiterzahl und der Produktionsfläche stark entwickelt. Inzwischen ist die vierte Produkt-Generation auf dem Markt und die Hebezüge aus Schötz sind nicht nur in vielen Schweizer Betrieben anzutreffen sondern auch mit Weltstars auf Tournee. Am 16. Juli konnte mit den Mitarbeitenden die Produktion des 500 000sten GIS-Kettenzugs gebührend gefeiert werden. Produziert werden die Swissmade Kettenzüge in Schötz im Kanton Luzern. Um Auszubildenden auf ihren zukünftigen Arbeitsplatz in der Produktion perfekt vorzubereiten investierte die GIS AG in ein hoch modernes Makino Berarbeitungszentrum des Typs DA300 für die Lehrlingsausbildung.

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Die Lage der Schweizer Tech-Industrie (Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie sowie verwandte Technologiebranchen) ist nach wie vor angespannt. (Bild: Swissmem)
Lage der Tech-Industrie

Abschwung setzt sich fort

Die Lage der Schweizer Tech-Industrie ist nach wie vor angespannt. In den ersten neun Monaten dieses Jahres reduzierten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode die Umsätze um -4,2 Prozent, die Güterexporte um -3,6 Prozent und die Auftragseingänge um -0,3 Prozent. Die wichtigsten Indikatoren deuten nicht auf eine baldige Erholung hin. Der Verband Swissmem erläutert die Gründe und gibt Handlungsempfehlungen.

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Bildergalerien

Tobias Trautmann wird ab 1. Januar 2025 Geschäftsführer der Biberacher Vollmer Gruppe. (Bild: Vollmer Werke Maschinenfabrik GmbH)
Duo an der Spitze

Tobias Trautmann ergänzt die Geschäftsführung von Vollmer

Der schwäbische Schärfspezialist Vollmer richtet den Fokus auf die Zukunft: Ab dem 1. Januar 2025 erweitert Tobias Trautmann die Geschäftsführung und bildet gemeinsam mit dem bisherigen Geschäftsführer Andreas Böhm das neue Führungsduo des Unternehmens. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Werkzeugmaschinenbau bringt Trautmann tiefgreifendes Fachwissen und umfangreiche internationale Expertise mit nach Biberach.

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Blick in den Arbeitsraum der «Nakamura-Tome MX-100» mit Haupt- und Gegenspindel, leistungsfähiger Frässpindel sowie einem unteren Revolver, der mit bis zu 48 Werkzeugen beaufschlagt werden kann. (Bild: Matthias Böhm)
Sozial-gesellschaftlicher Auftrag im Spitzensegment der Zerspanungstechnik

iwaz Produktion setzt auf 5-Achs-Simultan-Dreh-Fräszentrum

Die iwaz Produktion in Wetzikon bietet Menschen mit Unterstützungsbedarf einen modernen Arbeitsplatz. Mit der Investition in eine «Nakamura-Tome MX-100» unterstützt sie nicht nur diesen wichtigen sozial-gesellschaftlichen Auftrag, sondern agiert ab 2024 auch im Spitzensegment der Zerspanungstechnik. Das 5-Achs-Simultan-Dreh-Fräszentrum erweitert das Fertigungsspektrum der iwaz Produktion um die Möglichkeit, hochkomplexe Dreh-Frästeile bis zu einem Durchmesser von Dmax = 305 mm herzustellen.

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V. l. n. r.: Nico Ryf (Projektleiter mechanische Fertigung), Urs Morgenthaler (Stv. Geschäftsführer, Leiter Engineering/Sondermaschinenbau, beide Bunorm Maschinenbau AG) und Michael Roth (Technischer Verkaufsberater, Reiden Technik AG). (Bild: Matthias Böhm)
Bunorm Maschinenbau AG investiert in Flexibles Fertigungssystem von Reiden Technik AG

Grossbauteile-Fertigung: Schweiz-Schweizerische Kooperation

Mit 80 Mitarbeitenden produziert Bunorm in Aarwangen bis zu 18 Meter lange Grosskomponenten. Für die flexible, automatisierte Bearbeitung von mittelgrossen Bauteilen (bis 1800 mm Kantenlänge) investierte Bunorm in zwei verkettete REIDEN-RX18-Bearbeitungszentren. Das Flexible Fertigungssystem (FFS) ist ein fertigungstechnisches Meisterwerk, das bei Bunorm für einen enormen Produktivitätsschub sorgt. Apropos Grösse: Dank eines direkt getriebenen Drehtisches und einer Kranbeladung durch das Maschinendach kann bis D=3000 mm Durchmesser gedreht werden.

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Das Entwicklungsteam ist immer auf der Suche nach der besten Zerspanungslösung und arbeitet mit modernsten Fertgiungstechnologien, um diese zu erreichen. (Bild: Thomas Entzeroth)
Komplexeste Fertigungslösungen für anspruchsvollste Projekte

Alberto Gotti: «Werkzeugentwicklung ist unsere DNA»

Mikron Tool zählt zu den am schnellsten wachsenden Werkzeugherstellern mit Spezialisierung auf Mikrowerkzeuge für das Bohren und Fräsen. Das High-End-Applikationszentrum von Mikron Tool mit seinem hochmodernen Maschinenpark gehört zu den grössten der Schweiz. Die Mikron-Spezialisten entwickeln dort komplexeste Fertigungslösungen für anspruchsvollste Projekte in der Medizintechnik, Luftfahrt und Uhrenindustrie. Besonders herausgefordert sind sie, wenn die zu zerspanenden Werkstoffe als kaum bearbeitbar gelten. Alberto Gotti, Entwicklungsleiter bei Mikron Tool, gibt im Interview Einblicke in aktuelle Lösungen und zukünftige Projekte.

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