Die innere Kühlmittelzufuhr leitet den KSS an beide Flanken der Schneiden. Dies ermöglicht, neben der hohen Präzision und Standzeit, das Ausspülen der Späne aus den schmalen Nuten. (Bild: Horn/Sauermann)
Nutenfräsen in Brennkammern der Triebwerke Vulcain 2.1 und Vinci

Neues Zeitalter der europäischen Raumfahrt

Gespannt sassen am 09. Juli 2024 um 20:59:50 Uhr die Ingenieure hinter unzähligen Monitoren und lauschten dem Countdown: 10, 9, 8, 7… . Um genau 21:00 Uhr deutscher Zeit fiel dann das Wort «Décollage» (franz. Start). Unter einem tosendem Feuerschweif und riesigen Dampfwolken startete die neue Ariane 6 Trägerrakete von Kourou in Französisch-Guayana ins All. Das Team in Kourou war nach der ersten Mission in Feierlaune. Aber nicht nur dort. Public-Viewing des Starts gab es auch an allen Standorten der ArianeGroup. «Wir haben acht Jahre auf diesen Moment hin gefiebert und hart dafür gearbeitet», erzählt Stefan W.. Er verantwortet die spanende Fertigung der Triebwerke der ArianeGroup am Standort Ottobrunn. Die Herstellung der einzelnen Bauteile und -gruppen ist wortgemäss Raketenwissenschaft. Engste Toleranzen, exotische Werkstoffe und hohe Bauteilkosten – hier darf bei der Fertigung nichts schief gehen. Stefan W. setzt mit seinem erfahrenen Zerspaner-Team dabei auf Präzisionswerkzeuge, sowie das technische Knowhow der Paul Horn GmbH.

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Der Zwilling dieser Probe befindet sich auf der Aussenseite der ISS als Teil des «SESAME»-Experiments. (Bild: Empa)
Metallische Gläser

Materialforschung an Bord der ISS

Metallische Gläser sind neuartige Materialien für Anwendungen im Weltraum, aber auch in der Medizin und in der Uhrenindustrie. Um ihre Eigenschaften besser zu verstehen und ihre Herstellung zu erleichtern, führen Empa-Forschende in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA mehrere Versuche an Bord der Internationalen Raumstation ISS durch.

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Bildergalerien

Sébastien Gillet, Direktor von GL Events Exhibitions Industries, und Julie Voyer, Direktorin von «Global Industrie». (Bild: GL Events)
Interview zur Messe «Global Industrie» 2026

«Ohne starke Industrie keine starke Wirtschaft»

Mit 2300 Ausstellern auf 100 000 m², mehr als 3000 Maschinen im Live-Betrieb, 60 000 Fachleuten und 8000 Nachwuchstalenten verwandelt sich die «Global Industrie» für vier Tage erneut in die «grösste Fabrik Frankreichs». Im Interview erklären Sébastien Gillet, Direktor von GL Events Exhibitions Industries, und Julie Voyer, Direktorin von «Global Industrie», was die Fachmesse ausmacht.

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«Wir gehen davon aus, dass das laufende Jahr weiterhin von der schwachen Konjunktur sowie
grossen Unsicherheiten im wirtschaftlichen und politischen Umfeld geprägt sein wird. Wir gehen entschlossen, aber mit Bedacht vor. Wir bestehen damit im aktuell herausfordernden Umfeld und bereiten uns gleichzeitig mit Innovationen und Investitionen auf den nächsten Aufschwung vor», sagt Holger von Hebel, Finanzvorstand der Bosch Rexroth AG. (Bild: Bosch Rexroth AG)
Geschäftszahlen 2023

Bosch Rexroth ist 2023 kräftig gewachsen

Der Umsatz von Bosch Rexroth stieg gegenüber Vorjahr um 7,5 Prozent auf rund 7,6 Milliarden Euro. Wachstumstreiber waren Unternehmenszukäufe, aber auch positive regionale Entwicklungen beispielsweise in Indien. Beim Auftragseingang verzeichnete das Unternehmen jedoch wegen der Konjunkturschwäche vor allem in seinen grossen Märkten einen Rückgang um 13,1 Prozent auf rund 6,4 Milliarden Euro. Das schwächt die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr.

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