Aufgrund der chemischen Reaktivität von Titan kann sich Werkstoffmaterial an der Schneidkante festsetzen und sogenannte Aufbauschneiden bilden.  (Bild: Mikron)
Leitfaden für prozesssicheres Hochleistungsbohren in Titan und seine Legierungen

Vermeidung von Werkzeugbruch und Prozessinstabilitäten

Kaltverfestigung, Aufbauschneidenbildung und thermisch bedingter Werkzeugverschleiss zählen zu den häufigsten Ursachen für Prozessinstabilitäten bei der Bearbeitung von Titanlegierungen. Insbesondere beim Bohren entstehen aufgrund der werkstoffspezifischen Eigenschaften hohe thermische und mechanische Belastungen in der Schneidzone, die sowohl die Werkzeugstandzeit als auch die Prozesssicherheit erheblich beeinflussen können.

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Die Übersichtlichkeit des Ausstellerfeldes, die kompakte Hallenstruktur und eine angenehme Atmosphäre mit Catering direkt in der Halle ermöglichen einen effizienten Besuch der «Make-to-Order Days». Im Bild: Eingang West (Innenperspektive). (Bild: Roland Halbe / Wulf Architekten GmbH)
«Make-to-Order Days 2026»: Ausblick auf eine starke Premiere

Jenseits der klassischen Lieferantensuche

Die «Make-to-Order Days» («MTO Days»), die neue Fachmesse für Präzisionsteile, Auftragsfertigung und Zerspanung am 9. und 10. Juni 2026 in Stuttgart (D), richtet sich mit rund 175 angemeldeten Ausstellern auf über 10 000 Quadratmetern an Einkäuferinnen und Einkäufer aus Industrien wie dem Maschinenbau, der Fahrzeugtechnik, der Defence-Branche, der Robotik und den erneuerbaren Energien.

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Bildergalerien

3,5 Zoll Durchmesser mit 12 Einsatzpositionen; für die Zahnform von Emco angepasste Schneidplatten. (Bild: Horn/Win)
Neuer Fertigungsansatz für Kegelradsatz

Von 8 Stunden auf 15 Minuten

Als der bisherige Lieferant ausstieg, blieb dem Kunden nur eine Option: einen Partner zu finden, der nicht einfach Bestehendes kopiert, sondern die Anwendung neu denkt. Für Emco Gears, ein familiengeführtes Unternehmen mit Wurzeln im Rennsport und in Hochtechnologie, war genau das der Anreiz. Gemeinsam mit dem Werkzeugpartner Horn entstand ein moderner Fertigungsansatz für einen anspruchsvollen Kegelradsatz mit ungewöhnlicher Geometrie. Konstruktion, Werkzeugdesign, fünfachsige Bearbeitung und Messtechnik greifen dabei nahtlos ineinander – und zeigen, wie sich Verzahnung heute effizient, reproduzierbar und zukunftssicher fertigen lässt.

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Bearbeitung von Zirkon­oxid-Rohlingen zur Herstellung von Zahnersatz. (Bild: LWDESIGN)
Taiwanesischer Werkzeughersteller setzt auf Hochleistungs-Diamantbeschichtung

Diamantbeschichtung perfektioniert Zirkonoxid-Bearbeitung

Zahnersatz in Rekordzeit – direkt aus der CAD/CAM-Fräseinheit statt aufwendig im Labor gefertigt: Die aktuellen Entwicklungen in der Dentaltechnik eröffnen innovative Möglichkeiten. Und sie verlangen nach überlegenen Technologien: Denn unverzichtbar für die Fertigung von Zahnersatz aus Zirkonoxid-Rohlingen sind diamantbeschichtete Präzisionswerkzeuge in kleinsten Dimensionen, wie hier am Beispiel des taiwanesischen Herstellers IDI aufgezeigt wird.

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