Taiwanesischer Werkzeughersteller setzt auf Hochleistungs-Diamantbeschichtung Diamantbeschichtung perfektioniert Zirkonoxid-Bearbeitung

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Zahnersatz in Rekordzeit – direkt aus der CAD/CAM-Fräseinheit statt aufwendig im Labor gefertigt: Die aktuellen Entwicklungen in der Dentaltechnik eröffnen innovative Möglichkeiten. Und sie verlangen nach überlegenen Technologien: Denn unverzichtbar für die Fertigung von Zahnersatz aus Zirkonoxid-Rohlingen sind diamantbeschichtete Präzisionswerkzeuge in kleinsten Dimensionen, wie hier am Beispiel des taiwanesischen Herstellers IDI aufgezeigt wird.

Bearbeitung von Zirkon­oxid-Rohlingen zur Herstellung von Zahnersatz.(Bild:  LWDESIGN)
Bearbeitung von Zirkon­oxid-Rohlingen zur Herstellung von Zahnersatz.
(Bild: LWDESIGN)

Der Markt für makellos gefertigten Zahn­ersatz wächst stetig und zuverlässig. Ein Wandel macht sich bei der Herstellung des Zahnersatzes bemerkbar. Die Zeichen stehen auf Effizienz: Was lange Zeit nahezu kunstfertige Handarbeit im Dentallabor war, wird heute automatisiert gefertigt.

Kronen, Brücken und Inlays aus Zirkonoxid

Zahnlabore, aber vor allem Zahnarztpraxen selbst setzen zunehmend auf CAD/CAM-Fräseinheiten, um Kronen, Brücken und Inlays aus Zirkonoxid-Rohlingen passgenau herzustellen. In einem digitalisierten Verfahren wird das Gebiss gescannt und der Datensatz direkt in ein Fräsprogramm überführt. Anschliessend wird aus dem vorgefertigten Rohling, dem sogenannten Blank, der Zahnersatz präzise herausgearbeitet – schnell, effizient und in höchster Qualität.

Der eingesetzte keramische Werkstoff Zirkonoxid überzeugt durch Langlebigkeit, hervorragende Ästhetik und ausgezeichnete Biokompatibilität. Jedoch ist er aus zerspanungstechnischer Sicht sehr abrasiv und damit höchst verschleiss­intensiv für die Fräswerkzeuge. Konventionell beschichtete Fräser stossen hier schnell an ihre Grenzen. Diamantbeschichtete Werkzeuge gewährleisten dagegen eine prozesssichere und wirtschaftliche Bearbeitung. Sie sind in diesem Anwendungsfeld die einzige technisch überzeugende Lösung.

Anforderungen der Graphit- und Zirkonoxid-Bearbeitung vergleichbar

Für Werkzeughersteller, die bereits Diamant­Beschichtungen für ihre Qualitätswerkzeuge zur Bearbeitung von Graphit nutzen, eröffnet sich in der Dentaltechnik entsprechend eine grosse Marktchance. Denn sie können ihr Know-how zur Herstellung von Hartmetall-Fräsern in Durchmesser-Dimensionen von wenigen Zehntelmillimetern übertragen.

Auch der anspruchsvolle Markt der Dentaltechnik kann mit Hochleistungs-Beschichtungen perfekt bedient werden. In puncto Werkzeuggeometrien, Materialbeanspruchung und Dimensionierung sind die Anforderungen der Graphit- und Zirkonoxid­Bearbeitung vergleichbar. Für Partner von Cemecon ist der Schritt in diesen stetig wachsenden Zukunftsmarkt also klein. Der Wissenstransfer in die neue Branche ist schnell und einfach umsetzbar.

Ausserdem: Medizintechnische Präzisionsteile mannlos fertigen

Gemeinsam mit Cemecon hat der Werkzeughersteller «HPTec» den Fräser «RQR 350» mit drei Millimetern Durchmesser und «InoxaCon»-Beschichtung für die Mikrozerspanung in der Medizintechnik entwickelt. Das «Wunderwerkzeug» ist für einen stabilen, präzise reproduzierbaren Fertigungsprozess ausgelegt, der zuverlässig automatisiert über Nacht laufen kann.

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In der Praxis bewährt: Diamantschichten für den Dentalmarkt

Für seine bis zu 0,3 Millimeter filigranen Mikro­werkzeuge setzt der taiwanesische Werkzeughersteller IDI Precision Machinery Ltd. auf Diamant-Beschichtungen von
Cemecon.(Bild:  IDI / Cemecon)
Für seine bis zu 0,3 Millimeter filigranen Mikro­werkzeuge setzt der taiwanesische Werkzeughersteller IDI Precision Machinery Ltd. auf Diamant-Beschichtungen von
Cemecon.
(Bild: IDI / Cemecon)

Wie lohnend der Schritt in den Dentalmarkt sein kann, zeigt das Beispiel des erfolgreichen taiwanesischen Werkzeugherstellers IDI Precision Machinery Ltd. Als einer der führenden Hersteller von Fräswerkzeugen für Formenbau und Dentaltechnik beliefert er neben dem asiatischen Markt vor allem die USA. Im Dentalbereich umfasst das IDI-Lieferprogramm Fräswerkzeuge in Durchmessern von 0,3 bis 3 Millimetern, jeweils in passgenauen Varianten für die Fräseinheiten der gängigen Branchenanbieter.

Bei der Diamant-Beschichtung seiner Hochleistungswerkzeuge setzt IDI vollständig auf Qualität aus dem Hause Cemecon. IDI nutzt konsequent für alle Werkzeuge den Service des weltweit grössten Beschichtungszentrums in Würselen und erhält so eine herausragende Beschichtungsqualität. Mit einer perfekt abgestimmten Logistik meistern die Partner die Transportwege, die die Werkzeuge aus Taichung nach Deutschland zurücklegen. Denn die konstante Gleichmässigkeit und Homogenität der Cemecon-Beschichtung auf den filigranen Werkzeugen sorgt für eine ansonsten unerreicht hohe Fräsqualität mit geringstmöglichen Toleranzen.

Dank Werkzeugen mit Cemecon Diamant­Beschichtungen können sie sich auf hochwertige, masshaltige Zerspanungsergebnisse bei höchster Zuverlässigkeit und einfachstem Handling verlassen.

Anwendungsspezifisch beschichtet Cemecon sogar Werkzeuge mit nur 0,2 Millimetern Durchmesser – hier spielt der Spezialist für Diamant-Beschichtungen seine mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Entwicklung dieser Technologie auch im Sinne der spezifischsten Anforderungen aus.

Info: Neuorganisation des Cemecon-Vorstands

Cemecon, einer der Weltmarktführer für Werkzeugbeschichtung, richtet die Verantwortlichkeiten im Vorstand neu aus.

Zum 1. Mai 2026 verabschiedet sich CEO Dr.-Ing. Oliver Lemmer aus dem Cemecon-Vorstand. Als Weggefährte der ersten Stunde von Unternehmensgründer Dr.-Ing. Toni Leyendecker war Oliver Lemmer von Beginn an verantwortlich für die organisatorische und technologische Entwicklung des Unternehmens, bevor er 2022 den Vorstandsvorsitz übernahm. Nun übergibt er das Amt und die Verantwortung für die weltweit 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an seinen langjährigen Vorstandskollegen Dipl.-Ing. Bernd Hermeler.

Bernd Hermeler hat das Unternehmen in den vergangenen Jahrzehnten mitgeprägt. Über 35 Jahre wirkte er in allen Unternehmensbereichen und habe sich in dieser Zeit als gestaltende Kraft ausgezeichnet, ab 2000 in verschiedenen technischen und kaufmännischen Führungspositionen und seit 2018 als Mitglied des Vorstands, zunächst als CMO und seit 2022 als COO von Cemecon. Der umfassende Überblick und die profunden Kenntnisse, die er dabei erworben hat, sollen in seiner neuen Tätigkeit zum Erfolg von Cemecon beitragen.

Von links: Dr.-Ing. Beate Hüttermann (CMO), Bernd Hermeler (CEO), Christoph Feig (COO).(Bild:  Cemecon)
Von links: Dr.-Ing. Beate Hüttermann (CMO), Bernd Hermeler (CEO), Christoph Feig (COO).
(Bild: Cemecon)

Christoph Feig wird COO

Die Position des COO übernimmt künftig Christoph Feig, der damit die Nachfolge von Bernd Hermeler antritt. Der Diplom-Ingenieur für Werkstoffwissenschaften bringt langjährige Erfahrung in technischen Führungsfunktionen mit: Bereits von 2004 bis 2010 war er in verschiedenen technischen Bereichen bei Cemecon tätig. In den darauffolgenden Jahren leitete er grosse Instandhaltungsorganisationen bei führenden Unternehmen der Stahl- und Aluminiumindustrie. Mit seiner umfassenden Management- und Führungserfahrung sowie einem ausgeprägten Verständnis für technischen Service kehrte Christoph Feig im Jahr 2024 zu Cemecon zurück. Seitdem wurde er im Rahmen eines strukturierten Onboarding-Prozesses gezielt auf seine Rolle als COO vorbereitet.

Dr.-Ing. Beate Hüttermann bleibt CMO

CMO und damit weiterhin verantwortlich für die Bereiche Sales, Produktmanagement und Marketing bleibt Dr.-Ing. Beate Hüttermann. Seit 1987 mit unterschiedlichen Verantwortlichkeiten im Unternehmen tätig, baute sie über die Jahre die weltweite Vertriebs- und Marketingstruktur von Cemecon auf und treibt diese seit 2022 als Vorstandsmitglied erfolgreich voran.

«Gerade in dynamischen Zeiten ist auch personelle Stabilität ein Schlüssel zum Erfolg», betont der scheidende CEO Oliver Lemmer. «Mit Bernd Hermeler als neue Spitze und weiteren Führungskräften, die unsere DNA über Jahrzehnte verinnerlicht haben, garantieren wir unseren Kunden und Partnern hohe Kontinuität bei Zuverlässigkeit, Qualität und langfristiger Innovationskraft.» Bernd Hermeler ergänzt: «Cemecon verfügt über hervorragende Mitarbeiter mit einer klaren gemeinsamen Vision und über eine weltweit führende Technologie in der Diamant- und PVD HiPIMS-Beschichtung für Zerspanwerkzeuge. Auf dieser starken Grundlage arbeiten wir als Vorstand täglich daran, auf allen wichtigen internationalen Märkten mit erstklassiger Qualität voranzugehen.»

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Dentalbereich: mehr als ein Nischenmarkt

Bei Cemecon ist man sehr stolz darauf, seinen Kunden auch in neuen und zukunftsorientierten Geschäftsfeldern zum Erfolg verhelfen zu können. «Der Dentalbereich ist weit mehr als ein Nischenmarkt – er ist ein wachstumsstarker Technologietreiber, der industrielles Denken mit medizinischem Anspruch verbindet», fasst Gerhard Hagedorn, Cemecon Produktmanager, Diamond, zusammen.

«Für Werkzeughersteller mit Erfahrung im Mini- und Mikrobereich für die Graphitbearbeitung bietet sich hier die Möglichkeit, ihre Kompetenz auf einen weiteren, margenstarken Absatzmarkt zu übertragen – ohne dass sie das Rad neu erfinden müssen.» Auch «Neueinsteigern» liefert Cemecon gerne die entscheidenden Schichtwerkstoffe für die Bearbeitung des hoch abrasiven Materials.

info: IDI Precision Machinery Ltd

IDI Precision Machinery Ltd. mit Sitz in Taichung, Taiwan, ist ein Hersteller von Präzisionswerkzeugen für die Formenbau- und Dentalindustrie. Das Unternehmen bietet ein umfassendes Sortiment an Fräswerkzeugen, die speziell für die Bearbeitung von Graphit, Zirkoniumdioxid, Titan, gehärtetem Stahl und Edelstahl entwickelt wurden. IDI steht für eine technologieorientierte Unternehmenskultur mit höchsten Fertigungsstandards. Nach Angaben des Herstellers werden Präzisionswerkzeuge mit Toleranzen von bis zu ±0,002 mm realisiert. Beschichtungstechnich wird auf den im Beitrag genannten Spezialisten aus Würselen gesetzt.

(böh)

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