Wie kann eine kreislauffähige Industrie ohne CO2-Ausstoss funktionieren? Das aufzuzeigen ist Ziel des Flagship-Projekts «Circulus».  (Bild: Adobe Stock/Yellow Boat )
Flagship-Projekt Circulus

Wege zu einer Netto Null Industrie

Mit dem Projekt «Circulus» soll für die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie der Schweiz (MEM-Industrie) der Weg aufgezeigt werden, wie sie kreislauffähiger werden kann. Beteiligt an dem Innosuisse Flagship-Projekt sind vier Forschungsinstitute, darunter zwei der ZHAW School of Engineering sowie fünf Umsetzungspartner.

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Das Wälzschälen bringt ein hohes Mass an Prozesssicherheit, kurze Bearbeitungszeiten sowie eine hohe Qualität der Verzahnungen.  (Bild: Sauerländer/Horn)
Fertigung inhouse optimiert Lieferkettensicherheit

Zentrales Bauteil für Aerospace-Geräte

«Durch den Umstieg auf das Wälzschälen sowie die Investition in ein Dreh-/Fräszentrum von Index haben wir die maximale Prozesssicherheit erreicht», so Erwin Wagner, der die Werkzeugdisposition der SAM GmbH in Bad Tölz (D) verantwortet. Das Unternehmen gilt als Spezialist für die Entwicklung und Fertigung hochqualitativer Komponenten für den Fluggerätebau. Neben Werkzeuglösungen zum Stechdrehen, Innenausdrehen und Verzahnungsstossen fand der Prozess Wälzschälen nun auch den Einzug in die Fertigung.

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Mit dem Xquad-Wendelschaftfräser sind Standzeiten von 110 Minuten möglich. In dieser Zeit kann AWB vier Komponenten schruppen. (Bild: Iscar)
Schruppen eines Inconel-Bauteils für eine stationäre Gasturbine

Schruppen für zukünftige Energiestrategie

Im Rahmen der neuen Energiestrategie werden in Deutschland mindestens 11 GW Gaskraftwerksleistung installiert, die temporär mit LNG-Gas, dann per Wasserstoff betrieben werden. Mit dieser Strategie können potentielle «Stromlücken» sicher abgefangen werden. Die neue Energie-Strategie kommt Unternehmen wie der AWB in Lampertheim zugute, einem Spezialisten für die Schwerzerspanung. Für einen Kunden aus der Kraftwerksbranche bearbeitet das Unternehmen Komponenten aus Inconel für stationäre Gasturbinen. Dank des neuen Xquad-Wendelschaftfräsers von Iscar kann AWB beim Schruppen die Standzeit erhöhen und die Prozesssicherheit steigern.

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Bildergalerien

Torsten Greiner, CEO Feintool: «Mit unserer Expansion nach Indien tragen wir den Bedürfnissen unserer langjährigen Kunden Rechnung, erschliessen geografisch einen vielversprechenden Markt und leisten einen Beitrag zu kürzeren und damit ökologisch sinnvollen Lieferketten.» (Bild: Feintool)
Feintool-Geschäftsbericht 2023

Verbesserte Profitabilität, Erfolg in Wachstumsmärkten

Feintool stärkte die globale Marktposition als führender Zulieferer von Hochpräzisionsteilen in Serienfertigung und erzielte gruppenweit für das Jahr 2023 einen Nettoumsatz von CHF 847,7 Mio. und einen EBIT von CHF 29,9 Mio. (Marge 3,5 Prozent). Das Geschäft in den USA und Asien habe sich auch 2023 als stark erwiesen. Feintool feierte Erfolge in den Wachstumsmärkten der wasserstoff- und batteriebetriebenen Mobilität und erschliesst mit dem neuen Werk in Indien einen wichtigen Zukunftsmarkt. Martin Klöti wird als neues Mitglied des Verwaltungsrats vorgeschlagen.

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