Sulzer startet gut ins neue Geschäftsjahr

Redakteur: Redaktions Team

Sulzer konnte im 1. Quartal 2010 den Bestellungseingang weiter erhöhen. Vor allem die Bereiche Sulzer Pumps und Sulzer Chemtech konnten sich grössere Projekte sichern.

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Die Marktkonditionen blieben im ersten Quartal 2010 herausfordernd. Sulzer Pumps und Sulzer Chemtech konnten sich aber grössere Projekte sichern, die seit längerer Zeit in der Pipeline waren. Unterstützt durch diese Aufträge und die anhaltende Stabilisierung in einigen relevanten Schlüsselmärkten war der Bestellungseingang im ersten Quartal höher als in den drei vorherigen Quartalen. Er beläuft sich auf CHF 816,8 Millionen. Dies entspricht einem bereinigten Rückgang von 1,8% (nominal 2,7%) gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres. Sulzer konnte mit seinen betriebskritischen Lösungen erfolgreich die starken Marktpositionen behaupten.Die Nachfrage der Öl- und Gasindustrie war stabil, während das Segment Kohlenwasserstoffverarbeitung vermehrte Projektaktivität zeigte. Die Energieerzeugungsindustrie schwächte sich ab, während die Nachfrage der Luftfahrtindustrie vergleichsweise stabil war. Die Aktivitäten in der Automobilindustrie waren lebhaft, und die Nachfrage im Papier- und Zellstoffmarkt stabilisierte sich.Die Aktivitäten blieben vor allem in den Industrieländern auf niedrigem Niveau, während die Nachfrage in einigen aufstrebenden Märkten stieg.Für 2010 wird mit einem Bestellungseingang auf dem Niveau des Vorjahres gerechnet. Sulzer geht von geringeren Projektaktivitäten in der Energieerzeugung aus, während die Entwicklung im Segment Kohlenwasserstoffverarbeitung von der Wiederbelebung von Grossprojekten abhängen dürfte. Im Öl- und Gasmarkt ist 2010 eine Nachfrage auf ähnlichem Niveau wie im Jahr 2009 zu erwarten. Die Luftfahrtindustrie wird voraussichtlich etwa auf dem derzeitigen Niveau bleiben. Die Entwicklung im Automobilsektor zeigt positive Signale. Der Papier- und Zellstoffmarkt dürfte auf einem niedrigen Niveau bleiben. Es wird damit gerechnet, dass die Marktaktivitäten in Europa und Nordamerika tief bleiben, während sich einige der aufstrebenden Märkte vergleichsweise stärker entwickeln dürften.