swisseconomic: Ein Parkett für Netzwerker

Autor / Redakteur: Prof. Max W. Twerenbold / Susanne Reinshagen

>> Weniger als ein Jahr dauert es noch. Dann findet am 7./8. Juni 2012 (zwölf!) in Interlaken das nächste Swiss Economic Forum (SEF) statt. Es hat das grösste und das dichteste Netzwerk-Potenzial für KMU. Dabei sein und mitwirken eröffnet Chancen.

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Peter Stähli und Stefan Linder, die beiden CEO des SEF.
Peter Stähli und Stefan Linder, die beiden CEO des SEF.
(Bilder: SEF)

Das SEF – konzipiert und organisiert von den beiden CEO Stefan Linder und Peter Stähli – gilt unter Entscheidungsträgern inzwischen als «Gold-Standard» für Wirtschaftstreffen. Wo sonst kann man in zwei Tagen so viele Unternehmer, CEO und Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung treffen und mit ihnen auch kommunizieren? Auf Augenhöhe notabene. Netzwerk-Potenzial ist hier auf dem Parkett ausgelegt. Und das wird intensiv genutzt.

Enorme Nachfrage

Auch der diesjährige Mega-Event im Casino Interlaken war bereits kurz nach der ersten Ausschreibung ausgebucht. Es nahmen über 1250 hochrangige Entscheidungsträger teil. Die gegenüber dem Vorjahr um 32 Prozent höhere Nachfrage nach Teilnahmeplätzen überstieg das Angebot auch heuer massiv: Über 650 Interessenten konnten nicht berücksichtigt werden. Aus diesem Grund werden die Plätze jeweils unter notarieller Aufsicht zugelost.

Discover Potentials

«Discover Potentials» lautete das Thema und war durchgängig Programm im Plenum und in allen Breakout-Sessions. Impulse lieferten nicht weniger als 55 Referierende, unter ihnen Bundesrat Johann Schneider-Ammann, Bundesminister Guido Westerwelle, Royal Dutch Shell CEO Peter Voser, Marketing-Futurist Martin Lindstrom, Finanz- und Wirtschaftshistoriker Prof. Niall Ferguson, Asien-Experte Urs Schoettli und der Held vom Hudson River Chesley B. Sullenberger.

Am SEF ist alles stimmig. Auf dem Raster eines durchdachten Konzepts folgen sich Referate mit Tiefgang, scharfsinnige Analysen, Auftritte von Querdenkern und lebhafte Diskussionen. Am SEF denkt man nach, freut sich über humorvolle Argumente, lässt sich emotional berühren oder man staunt ganz einfach über Unerwartetes. Man nimmt viel heim in den Geschäftsalltag.

Das SEF wurde 1998 gegründet und 1999 erstmals durchgeführt. In der Folge hat es sich als führendes Wirtschaftstreffen der Schweizer KMU mit grossem Nutzwert und hochstehender Teilnehmerqualität einen Namen gemacht. Rund 100 Journalisten berichten darüber und das Schweizer Fernsehen ist mit SF info zwei Tage auf Sendung. Während des Events stehen 22 Mitarbeitende und Bereichsleiter sowie rund 420 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Das Budget beträgt 2 Mio. Franken, die jährliche Wertschöpfung in der Region beläuft sich auf rund 5 Mio. Franken. In der Tat: Stefan Linder und Peter Stähli, die beiden bekannten CEO und Erfinder des Swiss Economic Forum, schreiben Erfolgsgeschichten. Wie pflegen denn sie dieses Potenzial? Und was liegt da künftig noch drin? 3 Fragen und 3 Antworten:

Mit einem kleinen Event für KMU haben Sie angefangen, seit einigen Jahren bewegt sich alles im Mega-Bereich. Wie und wann schafften Sie den entscheidenden Durchbruch zum Spitzenanlass?

Peter Stähli: Der kontinuierliche Fortschritt ist das Entscheidende. Zusammen mit unserem Team versuchen wir jedes Jahr besser zu werden. Alle Bereiche werden systematisch nach Verbesserungspotenzial analysiert. Die daraus erstellten Aktionspläne setzen wir anschliessend konsequent um. Eine grosse Wirkung auf den Durchbruch in der 14-jährigen Geschichte des Swiss Economic Forum hatten der Auftritt von Vizepräsident Al Gore und die Medienpartnerschaften mit DRS3 und dem Schweizer Fernsehen.

Nach jedem SEF erhalten Sie zahlreiche begeisterte Feedbacks. Was schätzen die Teilnehmenden besonders am SEF?

Stefan Linder: Die beiden meistgenannten Punkte sind das grosse Networking-Potenzial unter Entscheidungsträgern und die neuen Impulse. Das Networking ist am Swiss Economic Forum heute sehr effektiv und effizient. Die Dichte der anwesenden Entscheidungsträger aus der Wirtschaft ist sehr gross. Das macht es für alle äusserst interessant. Besonders geschätzt wird der direkte Austausch auf Augenhöhe. Die meisten Führungskräfte suchen bei uns aber auch bewusst neue Impulse und lassen sich inspirieren. Für viele CEO ist es eine der wenigen Möglichkeiten, sich aus dem operativen Alltag mit vielen Führungsaufgaben zu lösen. Nach zwei Tagen kehren die meisten Teilnehmenden mit zahlreichen neuen Ideen und hoher Motivation aus Interlaken heim.

Sie schreiben mit dem SEF eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Was unternehmen Sie, um dieses Top-Niveau halten zu können?

Peter Stähli: Die Kontinuität ist uns wichtig. Die langjährige Zusammenarbeit mit unseren Premiumpartnern PricewaterhouseCoopers, Swisscom, IBM, BKW, UBS und Allianz schafft die Basis für eine starke Position, aus der man gemeinsam agieren kann. Damit können wir uns auf die wichtigen Erfolgsfaktoren wie Programm­inhalte, Referenten und Teilnehmerqualität fokussieren. Wir wissen, dass wir stark gefordert sind. Der beträchtliche Druck treibt uns an und es macht Spass, gefordert zu sein. Die Schweiz bietet beste Rahmenbedingungen, um Topleistungen zu bringen. <<

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