System zum Setzen von Funktionselementen von Tox Pressotechnik AG
>> Die Blechverbindungs- und Blechbearbeitungskompetenz von Tox Pressotechnik wird um ein System zum Setzen von Funktionselementen wie Stanzmuttern und Stanzbolzen erweitert. Nach vorangehender Erprobung sind die Systeme mittlerweile schon bei verschiedenen PKW-Herstellern und auch im Nutzfahrzeugbau im Einsatz.
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mei. Die Herausforderungen bezüglich des ressourcenschonenden und energieeffizienten Leichtbaus von Fahrzeugen und Apparaten betreffen sowohl die Entwicklung und den Einsatz neuer Werkstoffe und Materialien als auch besonders die Füge- und Verbindungstechnik. Mit dem Tox-Rundpunkt-Blechverbindungsverfahren wurde bereits Mitte der achtziger Jahre ein Standard geschaffen, der sich seither in verschiedenen Varianten hunderttausendfach im Automobilbau, in der Weisswarenindustrie und überhaupt in allen blechverarbeitenden Industrien durchsetzen konnte.
Auf Basis der Rundpunkt-Technologie gibt Tox Pressotechnik gerade auch heute rationell-wirtschaftliche Lösungen zum Verbinden von Blechen und Hybrid- sowie von Materialmix-Bauteilen vor. So wurden der Rundpunkt und das Clinch-Verfahren nicht nur stetig fortentwickelt, sondern auch um Verfahren mit der Notwendigkeit der Zuführung von Elementen wie Clinch-Niete oder Vollstanzniete erweitert. Ferner wurden die Kompetenzen um eine Komplementärtechnologie zum Setzen von Funktionselementen wie Stanzmuttern und -bolzen ergänzt.
Blechverbindungsverfahren für alle Anwendungen
Bezogen sich die Füge- und Verbindungsverfahren von Tox Pressotechnik bislang auf das Rundpunkt-Clinch-Verfahren und dessen Varianten sowie das Setzen von Clinch-/Stanznieten, so stellt das ergänzende Verfahren «Setzen von Funktionselementen» eine komplett andersartige Technologieanwendung dar. Ähnlich wie beim Clinch-Niet und beim Vollstanzniet kommen hier zusätzliche Funktionselemente, Stanz-, Einniet- und Einpressmuttern sowie -bolzen usw. von verschiedenen Herstellern zur Verwendung. Stanzmuttern können zum Beispiel an Bleche aller gängigen Qualitäten bis zwei Millimeter Dicke angebracht werden, wobei für jede Dimension ein passender Setzkopf erforderlich ist. Das Unternehmen hat zum Setzen solcher Funktionselemente eine spezielle Füge- bzw. Setzeinrichtung entwickelt und zur Serienreife gebracht. So besteht beispielsweise die gesamte Stanzmuttern-Setzeinheit aus einem Setzkopf mit integriertem Magazin und pneumatischem Einstosser, einem Stanzmuttern-Fördergerät mit integriertem Prozesssystem als komplette Einheit, einem standardisierten Tox-C-Bügel mit ebenfalls standardisierter Installationsplatte und pneumohydraulischem Antriebszylinder (Tox-Kraftpaket). Die Prozesssteuerung schliesslich verfügt über Hardware-Schnittstellen für Interbus, Profinet und Profibus, eine Prozessüberwachung mit Kraft-/Weg-Auswertung und eine Schnittstelle nach dem neuen Automobilstandard AIDA.
Prozesssicherheit und Qualität im Vordergrund
Das Sortier- und Fördergerät mit Vorratsbunker wird über einen bis zu zehn Meter langen Zuführschlauch mit dem Setzkopf bzw. dem integrierten Magazin verbunden. Der Controller ist über eine ebenfalls bis zu zehn Meter lange Leitung mit der Setzeinheit verbunden. Dadurch ergeben sich hinsichtlich des Anlagenaufbaus grosse Freiräume und Flexibilität. Durch die Entkopplung von Sortier- und Fördergerät sowie dem Setzkopf mit vorgeschaltetem Vorratsmagazin und Vereinzelungseinheit ist in der Praxis eine hohe technische Verfügbarkeit der Funktionselemente-Setzvorrichtung gewährleistet. Bei den herkömmlichen Zuführ- und Setzvorrichtungen ergeben sich gerade hier immer wieder Probleme, die ihre Ursache oftmals in Mass- und Toleranzabweichungen bei den Verbindungselementen haben. Die C-Bügel mit den Setzeinheiten können wahlweise in Stand-alone-Vorrichtungen oder in Robotersystemen eingesetzt werden. Dementsprechend ist das Setzen von Funktionselementen halbautomatisch oder vollautomatisch durchzuführen. Die Funktionselemente können selbststanzend ausgeführt oder auch zum Einpressen oder Einnieten ausgelegt sein und von unterschiedlichen Herstellern, je nach Kundenwunsch, stammen. Inklusive der Systeme zum Setzen von Funktionselementen erhält der Kunde nun aus einer Hand komplette Prozesslösungen bezüglich Blechverbindungs- und Blechteilefügeverfahren. <<
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