Advertorial Tortechnik: ein Überblick über Garagen- und Industrietore

Redakteur: Susanne Reinshagen

Die Tortechnik hat sich in den vergangenen Jahren markant geändert und die quietschenden, teils nur mit grossem Kraftaufwand zu öffnenden Tore gehören längst der Vergangenheit an. Das gilt für Garagentore genauso wie für Industrietore, bei denen es noch wichtiger ist, die Halle fachgerecht zu verschliessen. Was es auf dem Markt der Garagen- und Industrietore so gibt, zeigt dieser Artikel.

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Moderne Tore garantieren ein hohes Mass an Sicherheit.
Moderne Tore garantieren ein hohes Mass an Sicherheit.
(Bild: theredbeardagency (CC0-Lizenz) / pixabay.com)

Im Gegensatz zu einem Carport, in dem das Fahrzeug zwar von oben vor der Witterung geschützt, doch grundsätzlich von jedermann erreichbar ist, dient die Garage als eine eigene, in sich abgeschlossene Einheit. Doch funktioniert so eine Einheit nicht mit vier durchgängigen Mauern, eine Seite muss mindestens für Auto und Personen zugänglich sein. Die Einfahrt in die Garage wird daher immer mit einem Tor verknüpft. Garagentore haben sich in den vergangenen Jahren markant geändert und die quietschenden, teils nur mit grossem Kraftaufwand zu öffnenden Tore gehören längst der Vergangenheit an. Dasselbe gilt für Industrietore, bei denen es noch wichtiger ist, die Halle fachgerecht zu verschliessen. Was es auf dem Markt der Garagen- und Industrietore so gibt, zeigt dieser Artikel.

Die Arten von Toren

Die Tortechnik hat sich in den letzten 20-30 Jahren stark weiterentwickelt.
Die Tortechnik hat sich in den letzten 20-30 Jahren stark weiterentwickelt.
(Bild: Antranias (CC0-Lizenz) / pixabay.com)

Ein Garagentor, aber auch das Industrietor, hat den Zweck, den zur Lagerung oder zum Abstellen von Fahrzeugen genutzten Raum sicher abzuschliessen. Allerdings passt nicht jedes Tor zu jeder Garage und gerade bei Industriehallen müssen zusätzliche Faktoren beachtet werden. Hier sind die Tore vielfach wesentlich breiter und höher, sodass es nicht möglich wäre, sie eigenständig ohne Hilfe aufzustemmen. Wie gut, dass es eine Vielzahl an Torvarianten gibt:

  • Rolltore - diese Tore eignen sich eher für Garagen oder Hallen, die nur selten genutzt werden. Sie orientieren sich an den Fensterrollladen und funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip. Um das Gewicht beim Öffnen des Tores bewegen zu können, wird das Rolltor bei einer Garage oder Halle immer vollautomatisch angetrieben. Da der Verschleiss dieser Tore recht hoch ist, sollte es nur als Möglichkeit gewählt werden, wenn die Halle oder Garage selten genutzt wird oder die meiste Zeit über offensteht.
  • Schwingtore - Schwingtore sind die wohl häufigste Verschlussmöglichkeit einer Garage. Es kann automatisch über einen Elektroantrieb bewegt werden, oder es wird händisch geöffnet, was überwiegend bei einfachen kleinen Garagen genutzt wird. Zum Öffnen wird der untere Teil des Tores von der Garage weg nach oben gezogen. Zwei Schienen im Innenraum der Garage sorgen dafür, dass sich das Tor in einem Schwung nach oben hin öffnet und sich in die Garage unter die Decke schiebt. Schwingtore gelten als sehr sicher, da sie nach EU-Richtlinien beispielsweise mit einem Entgleisungsstopp und einem Einklemmschutz ausgestattet sein müssen.
  • Deckensektionaltore - ein Deckensektionaltor besteht aus zwei Hälften und kommt in der Regel im industriellen Bereich vor. Durch die Teilung können grössere Einfahrten verschlossen werden. Beim an der Hallendecke befestigten Sektionaltor fahren beide Torseiten in derselben Bewegung ein, die von Schwingtoren bekannt ist.
  • Seitensektionaltore - bei Seitensektionaltoren werden die Führungsschienen nicht an der Hallendecke befestigt, sondern an den Seitenwänden. Die Teilung der Tore erfolgt hier vertikal und beide Seiten des Tores schieben sich seitlich in die Garage hinein. Dieses Tor eignet sich auch im Privatbereich, beispielsweise bei grossen Doppelgaragen. Da sie grosse Öffnungen verschliessen können, dienen sie im Industriebereich oftmals dazu, hohe und sehr breite Hallen vor unbefugtem Betreten zu schützen.

Die meisten Garagentore können heute mit einem automatischen Antrieb versehen werden. Das elektrisch angetriebene Tor bietet jedoch nicht nur mehr Komfort, sondern dient einem höheren Einbruchschutz. Die Antriebe sind oft so gestaltet, dass sie blockieren, wenn sie mit Gewalt geöffnet werden. Ein Eindringen in die Garage ist daher wesentlich schwerer möglich. Wer die Garage nicht nur zum Abstellen des Fahrzeugs, sondern gleichzeitig als Stauraum nutzt, sollte unbedingt über die Anschaffung oder die Nachrüstung eines elektrischen Tors nachdenken. Das gilt insbesondere für Garagen mit direktem Zugang zum Wohnhaus.

Was ist zusätzlich wichtig?

Auch beim Tor einer Garage oder einer Industriehalle ist die Sicherheit ein wichtiger Aspekt. Grundsätzlich müssen die Tore EU-Normen einhalten, die festlegen, welche Sicherheitsmassnahmen stets inkludiert sein müssen. Folgende Faktoren sollten bei der Anschaffung eines neuen Tores berücksichtigt werden:

  • Geringes Verletzungsrisiko - das Tor sollten ein Mehrfachseil- oder Mehrfachfedersystem besitzen, das vor dem ungewollten Absturz des Tores schützt. Der Fingerklemmschutz ist ebenfalls vorgeschrieben. Bei elektrischen Toren muss ein Sensor vorhanden sein, der das Tor abstoppt, wenn es auf ein Hindernis stösst. Damit das Tor auch bei einem Stromausfall geöffnet werden kann, ist eine Notentriegelung empfehlenswert.
  • Lebensdauer - das Tor soll mehrere Jahre lang halten, daher bestehen gute Tore aus verzinkten Bauteilen und besitzen beschichtete Oberflächen.
  • Einfache Montage - es ist immer sinnvoll, das Tor von einem Handwerker installieren zu lassen. So wird die Garantie des Herstellers nicht gefährdet und der Einbau geht schneller.
  • Raumbedarf - das Tor muss immer unter Berücksichtigung der Garagennutzung gewählt werden. Wer nur wenig Spielraum in der Höhe, Breite, oder auch vor der Garage hat, sollte ein Tor mit wenig Platzbedarf wählen.
  • Antrieb - der elektrische Antrieb eines Garagentors muss nicht unbedingt mit dem häuslichen Stromanschluss verbunden werden. Wer die Garage ohnehin mit Solarpanelen deckt, kann den erzeugten Strom auch dem Torantrieb zuführen. Einige Hersteller bieten eigens Antriebsarten an, die bereits mit Solarzellen verbunden sind, sodass das Tor selbst dann automatisch angetrieben werden kann, wenn kein Stromanschluss verfügbar ist.

Welches Tor letztendlich für die eigene Garage oder die Halle infrage kommt, hängt massgeblich vom eigenen Bedürfnis und natürlich der Nutzung ab. Mittlerweile besteht auch die Möglichkeit, individuelle Designs zu nutzen, die sich optisch dem Eigenheim anpassen. Selbst verglaste Fronten sind möglich. Wer die Garage übrigens gleichzeitig als Hobbyraum nutzt, kann ein Tor mit einer Wärmedämmung wählen. Das funktioniert auch in Verbindung mit verglasten Fronten.

Fazit: Für jede Garage gibt es das passende Tor

Moderne Tore garantieren ein hohes Mass an Sicherheit.
Moderne Tore garantieren ein hohes Mass an Sicherheit.
(Bild: theredbeardagency (CC0-Lizenz) / pixabay.com)

Der Markt an Garagen- und Industrietoren ist gross und begeistert nicht nur Handwerker und Technikbegeisterte. Die alten, oft klobigen und schwer zu „handelnden“ Tore gehören zumindest der Vergangenheit an und wurden durch leichtgängige und doch stabile Modelle ersetzt. Wer sich bei der Auswahl des richtigen Tors für die Garage oder die Halle ausreichend Zeit nimmt, findet auf jeden Fall ein Modell, das den eigenen Wünschen und Vorstellungen entspricht. Übrigens können die meisten Tore mühelos in bereits bestehende und alte Garagen eingesetzt werden. <<

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