3D-Printer

Trisa verwendet Z Corp.-Technologie für den 3D-Druck

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Schnellere Markteinführung

Da das Aussehen einer Zahnbürste für den Verbraucher beinahe ebenso wichtig ist wie das Aussehen der Kleidung, sind Zahnbürstenhersteller besonders darum bemüht, so schnell wie möglich neue ansprechende Designs auf den Markt zu bringen.

Dies ist einer der Hauptgründe, warum Trisa im Jahr 2004 nach Methoden suchte, den Entwicklungszyklus zu verkürzen. Das Unternehmen erkannte den 3D-Druck als potenzielle effektive Lösung. Bis dahin hatte Trisa zeitaufwändige Methoden zum Erstellen von Prototypen für neue Zahnbürsten eingesetzt. Das Unternehmen bestellte entweder einen von Grund auf neu entwickelten Prototyp oder übermittelte das Design an einen Stereolithografieanbieter.

«Bei beiden Varianten verging etwa eine Woche, bis das Modell bei uns eintraf, und unsere Modellbauer mussten jede Borste einzeln in den Kopf einsetzen, die Borsten in die gewünschte Form bringen und den Prototyp in den geplanten Farben bemalen», erklärt Peter Gross, Innovationsleiter bei Trisa. «Wir waren überzeugt, dass der3D-Druck uns Zeit- und möglicherweise auch Kostenvorteile bringen würde.» So wie konventionelle Desktop-Drucker den Benutzern Papierausdrucke ihrer Dokumente liefern, bieten 3D-Drucker den Entwicklern Prototypen physischer Objekte.

Der Spectrum Z510-Hochleistungsfarbdrucker

Bei der Bewertung verschiedener Technologien für den 3D-Druck testete Trisa 3D-Drucker verschiedener 3D-Druckerhersteller. Zwar lieferten die Geräte akzeptable Details, doch konnten sie nicht mit den Farbdruckfunktionen und der Geschwindigkeit des Z Corp. Spectrum Z510 mithalten. Der Spectrum Z510 ist der einzige 3D-Drucker, der gleichzeitig Farbdrucke erstellt und genau wie ein 2D-Farbdrucker Farben in unendlich vielen Schattierungen wiedergeben kann. Da die Farben bei einem auf das Visuelle ausgerichteten Markt von grosser Wichtigkeit sind, reichen monochrome Prototypen nicht aus. Das Bemalen von Prototypen in Handarbeit ist jedoch oftmals zu zeitaufwändig.

In der Produktion der Trisa AG erstellt der Spectrum Z510 Prototypen bis zu dreimal schneller und verbraucht nur ein Zehntel der üblicherweise anfallenden Kosten für die Stereolithografie. Darüber hinaus ist weder ein Einsetzen der einzelnen Borsten noch ein anschliessendes Bemalen des Prototyps erforderlich. Das komplette Design wird ganz einfach direkt von Trisas UGS-3D-Dateien reproduziert.

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