Werkzeugmaschinen Trumpf schließt Beschäftigungspakt wegen drohendem Millionenverlust
Der WerkzeugmaschinenherstellerTrumpf hat einen Pakt für Beschäftigungssicherung geschlossen. Bis Ende des Jahres 2011 wird es an den deutschen Hauptstandorten des Unternehmens in Ditzingen, Gerlingen und Hettingen keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Laut Medienberichten droht dem Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr ein Verlust in zweistelliger Millionenhöhe.
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Bei den Mitarbeitern der indirekten Bereiche wird die wöchentliche Arbeitszeit um 1,5 Stunden gesenkt; parallel reduziert sich das Einkommen. Einmalzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld werden auf die Hälfte gekürzt, aber bei positiver Ertragslage später teilweise wieder rückerstattet.
Trumpf zahlt Abfindungen an freiwillig ausscheidende Mitarbeiter
Darüber hinaus will Trumpf mit Abfindungsangeboten an freiwillig ausscheidende Mitarbeiter die Kapazitätszahlen absenken. „Trumpf als Familienunternehmen hat sich immer durch eine Kultur der Verantwortung ausgezeichnet“, betont Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Geschäftsführung.
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