Die Natur machts vor

Unterwasserantrieb aus dem 3D-Drucker

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Von der Schwimmhilfe bis zum Tauchscooter

Jeder Aktor beziehungsweise Kunststoffball verfügt über eine Öffnung, über die das Wasser angesaugt wird; ein Rücklaufventil verhindert den Rückfluss. Ein Hydraulikkolben zieht die integrierte Seilstruktur wie einen Muskel zusammen und presst so das Wasser aus dem rund 20 x 6 Zentimeter grossen Ball heraus. Der Hydraulikkolben wiederum wird durch eine Motorpumpe bewegt. «Unser Unterwasseraktor eignet sich bestens, um kleine Boote präzise zu manövrieren. Denkbar ist auch der Einsatz als Schwimmhilfe für Wassersportgeräte wie Jetskis, Surfbretter oder Tauchscooter, welche die Taucher in die Tiefe ziehen. Im Gegensatz zu Schiffspropellern ist er geräuscharm, auch können sich Fische nicht darin verfangen», betont der Forscher die Vorzüge des Systems, das erste Tests im Labor bereits erfolgreich bestanden hat.

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