Der Einstieg in den Maschinenhandel und die daraus resultierende langjährige Partnerschaft zwischen Haas und Urma ist ein bemerkenswertes Beispiel für die Früchte, die eine kooperative Zusammenarbeit zwischen zwei Unternehmen tragen kann.
Im Showroom werden Kunden persönlich beraten und erleben mit der Führung durch die Urma-Produktion die Haas-Maschinen live im Einsatz.
(Bild: Urma)
2003 steigt Urma in den Maschinenhandel ein und baut das «Haas Factory Outlet» in der Schweiz auf. Mit über 2000 verkauften CNC-Maschinen und 2018 ausgezeichnet als weltweit beste Haas-Händlerin, hat sich Urma einen Namen im Vertrieb und Service von CNC-Maschinen gemacht.
Gene Haas, der Gründer und Eigentümer von Haas Automation, initiierte die Gründung des Unternehmens im Jahr 1983 mit dem Ziel, wirtschaftliche und zuverlässige Werkzeugmaschinen herzustellen. Schon bald nach der Gründung konnte Haas durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern die CNC-Maschinen weltweit vertreiben, wodurch das Unternehmen seinen Einfluss in der Branche stetig ausbaute. Diese Partnerschaften trugen dazu bei, die Marke «Haas» in den vergangenen 40 Jahren zu etablieren und die Präsenz auf globaler Ebene zu stärken.
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Das zweite Standbein – eine Win-win-Situation
Das Engagement von Urma für Qualität und Kundenzufriedenheit spielte eine entscheidende Rolle bei der Etablierung von Haas im Schweizer Markt. Die Entscheidung von Haas Automation, den indirekten Vertriebsweg für seine Maschinen zu wählen und nach Partnern für den Vertrieb in verschiedenen Ländern zu suchen, fiel zusammen mit Urmas Bestrebungen, ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln. «Fortschreitende Technologien senkten den Umsatz von Ausdrehwerkzeugen. Um unser Kerngeschäft aufrechtzuerhalten, haben wir nebst der Konzentration auf Werkzeug-Neuentwicklungen auch auf ein neues Standbein gesetzt», erklärt Urs W. Berner, VR-Präsident und CEO von Urma AG. Die Synergie zwischen den beiden Unternehmen führte zur Gründung des «Haas Factory Outlets» (HFO) von Urma, welche über den Online-Shop, die persönliche Beratung und den Showroom das gesamte Haas-Produktportfolio in der Schweiz vertreibt. Diese Partnerschaft ist ein Gewinn für beide Unternehmen und ein herausragendes Beispiel für das Vertrauen, die Zusammenarbeit und das gemeinsame Streben nach Spitzenleistungen. In den vergangenen 20 Jahren hat sich Haas dank des indirekten Vertriebs als Marktführerin in der Schweizer CNC-Landschaft etabliert, während Urma ihre Expertise im Maschinenhandel stetig ausgebaut hat. Urma wurde 2018 sogar zum «HFO Dealer of the Year» gewählt und setzte sich damit als beste Haas-Dealerin der Welt gegen über 170 namhafte und meist grössere Händler durch. Michel Godel, HFO-Mitarbeiter der ersten Stunde, betont die Bedeutung des Awards: «Dass wir vor allem durch unsere Service-Bemühungen ausgezeichnet wurden, ehrt uns sehr. Es bestätigt einmal mehr, dass wir ein tolles Team haben und dass sich der Fokus auf unsere Kunden und einen schnellen und kompetenten Service auszahlt.»
Auf Haas in der eigenen Produktion setzen
Zusätzlich zur Erfahrung im Handel mit Maschinen hat Urma ihre Produktionsstätte mit Haas-CNC-Maschinen ausgestattet, um die eigene Produktivität bei der Werkzeugherstellung zu steigern. Urma ist somit die einzige Haas-Händlerin in Europa, welche eine eigene Produktion betreibt und acht Haas-Maschinen für Drehen und Fräsen in ihren Produktionshallen im Einsatz hat. Diese langjährige Erfahrung in der eigenen Produktion ermöglicht es Urma, Kundenbedürfnisse und -Anwendungen zu verstehen und Interessenten optimal zu beraten. Werden die Anforderungen durch Standardmaschinen nicht abgedeckt, bietet Urma massgeschneiderte Lösungen an: Dank Maschinenumbauten, die Urma in Zusammenarbeit mit Partnern für Spezialanwendungen durchführt, sind nahezu alle Bearbeitungen möglich. Denn die Einsatzbereiche von Haas-Maschinen sind so unterschiedlich wie die Materialien, welche bearbeitet werden. Michel Godel ergänzt dies: «Wir haben zum Beispiel Kunden, welche Steine bearbeiten, Diamanten oder Hartmetall schleifen und die Haas-Maschinen für die Werkzeugherstellung, Produktion von Alphorneinsätzen oder Uhrenzifferblätter und die Felgenreparatur verwenden.»
Mit den Fortschritten in der Technologie hat sich die Produktionslandschaft laufend verändert und verbessert. Eine der jüngsten Innovationen, die in der Produktionslinie von Urma zum Einsatz kommt, ist der industrielle 3D-Druck. Überzeugt von dieser Technologie hat Urma das Know-how und das Maschinenportfolio ergänzend zu den CNC-Bearbeitungszentren ausgebaut, um den Kunden ein noch breiteres und umfassendes Maschinenportfolio über die gesamte Fertigungskette anzubieten. Die Produktpalette für die Additive Fertigung umfasst industrielle 3D-Drucker für Metall, Polymer und Kunststoff, einschliesslich Pre-Processing/Design- und Post-Processing-Anlagen sowie Software-Lösungen.
Stand vom 30.10.2020
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Und der Unternehmensbereich «Maschinen» wächst stetig, so Urs W. Berner: «Wir investieren laufend in Innovationen, Digitalisierung und Nachhaltigkeit und bleiben so langfristig wettbewerbsfähig.» Deshalb wird 2025 das Urma Experience Center eröffnet mit grosser Ausstellungsfläche für CNC-Maschinen, 3D-Drucker, Nachbearbeitungsmaschinen sowie alle weiteren Produkte im Bereich «Maschinen».
In diesem modernen Showroom können Kunden die verschiedenen Maschinen besichtigen und erhalten einen tiefen Einblick in die gesamte Fertigungskette. (neu)