Vakuum-Förderbänder im Einsatz
Kunden des Streckblasmaschinenherstellers KHS Corpoplast setzen ganz unterschiedliche Arten von Förderbändern ein. Je nach Prozess und Maschine müssen diese Bänder unterschiedliche Bedingungen erfüllen. So werden in der beschriebenen Anwendung ovale Flaschen lagerichtig stehend an Vakuum-Förderbänder des Bandlieferanten Geppert-Band übergeben. Die Handhabung grosser Produktmengen muss hier absolut reibungslos funktionieren.
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joe. Nachdem die spritzgegossenen Preforms auf einen Dorn aufgesteckt sind, werden sie im Ofen der Streckblasmaschine auf ungefähr 100°C erhitzt. Der Vorformling (Preform) wird dann in der Blasstation durch mechanisches Recken unter gleichzeitiger Zufuhr von Druckluft in die endgültige Form aufgeblasen. Etwa 1800 Flaschen pro Blasstation und Stunde verlassen so die Streckblasmaschine. Flaschen, die den hohen Qualitätsstandard nicht erfüllen, werden sofort automatisch aussortiert. Alle anderen werden nach dem Konditionieren beziehungsweise nach dem Abkühlen den weiteren Produktionsschritten zugeführt. Dabei müssen die Kunststoffflaschen, auf dem Austragband stehend, weitertransportiert werden. Das ist nicht ganz einfach, da sie mit viel Schwung aufs Band gelangen.
Ansaugen der Produkte
Damit die leichten Kunststoffflaschen auch nach Abgabe durch den Greifer tatsächlich ihre Position halten, wird eine Strömung vom Inneren des Förderbandes aus erzeugt. Üblicherweise wird hier zwar von einem Vakuumband gesprochen, ein Vakuum jedoch kann im eigentlichen Sinne nicht erzeugt werden, denn nicht sämtliche Löcher an Gurt und Abdeckrahmen werden luftdicht mit Flaschen abgedeckt.
Anschliessend an die Umlenkrolle baute der Hersteller auf den ersten 1000 mm einen Saugkasten ans Förderband. Dieser ist auf der Unterseite der Gleitfläche angebracht, die mit Langlöchern versehen ist. Der aufliegende Gurt besitzt im Abstand von 20 mm Löcher mit einem Durchmesser von 5 mm zum Ansaugen der Flaschen. Bei konstanter Geschwindigkeit gelangen die Flaschen mit Hilfe von Seitenführungen stehend weiter zur Etikettierung, Befüllung und zum Verschliessen. Gut 2 Minuten nach Aufstecken der Rohform auf den Dorn stehen die fertig konfektionierten Flaschen bereit zum Verpacken in Kartons.
