Simulationssoftware

Verbund-Bikes: «Nur mit numerischer Simulation»

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Wie sehen Sie die Zukunft im Hinblick auf die Entwicklung Ihres Unternehmens und Ihrer Produkte?

B. Grelier: Wir weisen ein beträchtliches Wachstum auf: Innerhalb von elf Jahren sind wir von 90 Mitarbeitern auf heute mehr als 230 gewachsen. Bei den Ingenieuren sind es jetzt neun statt anfangs einer, und bald werden wir in der Designabteilung zehn Ingenieure haben. Früher erfolgte das Design bei einem externen Büro mit fünf Ingenieuren in Deutschland. Seit 2008 hat sich unser Wachstum kontinuierlich fortgesetzt und wir haben einen Ingenieur pro Jahr eingestellt. Heute ist unsere FuE-Abteilung europäisch, mit drei Franzosen, drei Engländern, einem Deutschen, einem Niederländer und einer Ingenieurin aus Griechenland.

Bei der Entwicklung unseres Elektrofahrrads unterhalten wir eine enge Partnerschaft mit Bosch zur Integration des elektrischen Antriebssystems. Wir führen regelmässig Projekte mit Ingenieurschulen durch, besonders mit der HES in Biel, da diese Institution auf Verkehrsmittel spezialisiert ist, sowie mit der HEIA-FR in Freiburg, die beispielsweise gerade eine Reihe von Werkstoffen für uns charakterisiert. Ausserdem haben wir Projekte mit der EPFL und der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Windisch durchgeführt.

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Wir haben uns auch deshalb für Ansys entscheiden, weil die angebotenen Simulationstechnologien zahlreiche Bereiche abdecken. Wir haben mit dem Bereich der Strukturen aus Verbundwerkstoffen begonnen, aber unsere Produkte berühren ausserdem die Bereiche Kunststoffverarbeitung, Aerodynamik, Dynamik und viele andere. Indem wir uns an einer multidisziplinären Softwarelösung ausgerichtet haben, halten wir uns für die Zukunft die Möglichkeit offen, die Simulationskompetenzen zu erweitern, ohne uns dabei in verschiedenen Lösungen zu verzetteln.

Was realisieren Sie in der Schweiz?

B. Grelier: Alle Entwicklungen für den Geschäftsbereich Fahrräder werden hier gemanagt. Die Montage der Rahmen erfolgt in den Niederlanden für den europäischen Markt. In Italien führen wir Prototypentests mit thermoplastischen Komponenten unter Verwendung von langen Fasern durch. <<

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