Zerspanung VFM Machines SA: Wieder eine Neue von EMAG
Nach der Vorstellung der Vertikaldrehmaschine VL 2 P mit Pendeltechnik auf der EMO 2011 präsentiert EMAG nun auf der AMB (Halle 3, Stand D 32) vom 18. – 22.09.2012 in Stuttgart die neu entwickelte VT 2-4 für die Wellenbearbeitung. Die VFM Machines SA hat die Vertretung in der Schweiz.
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Schon die Aussenmasse der Maschinen VL 2 P und VT 2-4 für kleine Flansch- und Wellenteile machen deutlich: Hier kommt ein besonderes Maschinenkonzept auf den Markt. Die Maschinen sind nur 1600 Millimeter schmal – und das mit gutem Grund: Auf diese Weise ist es sehr einfach möglich, mehrere der Vertikaldrehmaschinen nebeneinander aufzubauen, in Reihe zu schalten und trotzdem nur verhältnismässig wenig Raum zu verbrauchen. Eine platzsparende Prozesskette ist gewissermassen bereits in der Konstruktion der einzelnen Anlagen mitgedacht. Auch die Bedien-Zugänge zu den einzelnen Maschinen passen sich dieser Grundbedingung an. Der Anwender kann alle relevanten Steuerungseinheiten und Zugänge einfach von vorne bedienen. Gleichzeitig lässt sich die gesamte Peripherie an der Hinterseite erreichen – auch das ist wichtig, wenn eine Verkettung der Anlagen gewünscht ist.
Produktivität gross geschrieben
Das Maschinendesign ist klar auf Produktivität ausgelegt. Anwender sollen in jedem Detail die für sie beste Lösung auswählen können. So steht für die Flansch-Bearbeitung die zweispindlige Vertikaldrehmaschine mit Pendeltechnik VL 2 P zur Verfügung. Hier pendelt der Werkzeugrevolver zwischen den beiden Arbeitsspindeln (der Buchstabe «P» steht für das Pendeln). Während ein Werkstück beladen wird, befindet sich das andere in der Bearbeitung. Auf diese Weise sinken die Nebenzeiten massiv. Bei Zykluszeiten von 20 Sekunden kann sogar die Produktivität von mehrspindligen Maschinen erreicht werden. Für die Wellenbearbeitung steht mit der VT 2-4 eine 4-achsige Vertikaldrehmaschine zur Verfügung.
Auch kleinste Bauteile lassen sich bearbeiten
In beiden Maschinen kommt ein 160er-Drehfutter zum Einsatz, mit dem sich auch sehr kleine Drehteile bearbeiten lassen. Der grösstmögliche Werkstück-Durchmesser beträgt 100 Millimeter, die maximale Drehlänge bei Wellen beträgt 400 Millimeter und die maximale Länge der Futterteile liegt bei 150 mm. Beide Maschinen setzen zudem auf das erfolgreiche Pick-up-Prinzip – die Maschinen beladen sich gewissermassen selbst. Bei der Futtermaschine VL 2 P übernimmt diese Aufgabe die Hauptspindel, bei der Wellen-Bearbeitung in der VT 2-4 sind hierfür die beiden Revolver zuständig.
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