Nachschau zur «K 2013» in Düsseldorf

Viel Schweizer Technologie auf der grössten Kunststoffmesse

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Swiss Pavillon – geballte Kompetenz

Neben der Schweizer Kaffeepräsenz gab es auch eine beträchtliche technologische Präsenz auf der grössten Kunststoffmesse der Welt: Schweizer Unternehmen haben sich einen ausgezeichneten Namen in der internationalen Kunststoffindustrie geschaffen: Von Rohmaterialien und Zusatzstoffen über Spritzgiesswerkzeuge und Peripheriegeräte bis hin zu Maschinen und Anlagen. Auf der «K 2013» waren die Schweizer mit über 100 Ausstellern eine der am meisten vertretenen Nationen. In Halle 12 fanden sich unter dem Swiss Pavillon 18 CH-Firmen zusammen und zeigten auf einem Gemeinsamstand ihre Neuentwicklungen. Dieser wurde organisiert von Switzerland Global Enterprise (S-GE), dem Swissmem und dem Kunststoffverband Schweiz (KVS).

Von Joschka Fischer zu Bertrand Piccard

Deutschlands Ex-Aussenminister und Grünen-Politker Joschka Fischer eröffnete am ersten Messetag die Sonderschau «Kunststoff bewegt». Ein Themenschwerpunkt seines Vortrages war die Nachhaltigkeit – ein Thema, das für die Kunststoffindustrie essenziell ist, wie nicht zuletzt die Nachhaltigkeitsinitiative «Blue Competence» des VDMA unterstreicht. Die Sonderschau stellte in fünf Themenfeldern die ungezählten Anwendungsmöglichkeiten und Eigenschaften von Kunststoffen dar. Die Präsentationen wurden durch VIP-Vorträge sowie täglichen Diskussionsrunden mit Experten aus Wissenschaft und Industrie ergänzt. Den Anfang der VIP's macht am zweiten Messetag mit Bertrand Piccard ein herausragender Pionier in Sachen Fliegen mit Solarenergie. Sein Solar Impulse-Projekt absolviert zurzeit den bisher längsten Flug, quer durch die USA, von San Francisco bis New York, nur mit Energie aus der Sonne. Für 2015 plant er die erste komplette Weltumrundung mit Solarkraft.

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