Salon EPHJ-EPMT-SMT

Vier Preisträger bei «Watch Medtech Innovation-Challenge»

| Redakteur: Sergio Caré

Eines der vier Unternehmen die den Medtech-Preis des Salon EPHJ-EPMT-SMT und Inartis gewinnen konnten. Im Bild die Gründer von Swiss Motion Technologies, dessen Produkte sich an Personen mit amputierten Gliedmassen richtet.
Eines der vier Unternehmen die den Medtech-Preis des Salon EPHJ-EPMT-SMT und Inartis gewinnen konnten. Im Bild die Gründer von Swiss Motion Technologies, dessen Produkte sich an Personen mit amputierten Gliedmassen richtet. (Bild: Swiss Motion Technologies)

Im Rahmen der Challenge «Watch Medtech Innovation» – des ersten Ideenwettbewerbs des Salon EPHJ-EPMT-SMT – wurden zusammen mit der Stiftung Inartis vier Preisträger gekürt.

Im Rahmen der Challenge «Watch Medtech Innovation» – des ersten Ideenwettbewerbs des Salon EPHJ-EPMT-SMT – wurden zusammen mit der Stiftung Inartis vier Preisträger gekürt. Hauptziel der Challenge ist es, durch Wissenskooperation neue, fachübergreifende Projekte zu entwickeln, zu unterstützen und zu begleiten. Nachdem aktuelle und frühere Aussteller des Salons aufgefordert wurden, medizintechnische Projekte einzureichen, prüfte die Jury der Challenge unter dem Vorsitz von Benoît Dubuis, Präsident der Stiftung Inartis, zahlreiche Bewerbungen und wählte die folgenden Preisträger aus:


ICB: Nachhaltige Alternative zu Klebstoff

Die Verbindung von Metallen oder Keramik mit Glas ist ein gängiger Vorgang, bei dem Klebstoff zum Einsatz kommt. Diese Methode ist sehr verbreitet, birgt jedoch Fehlerpotenzial und Einschränkungen. Sy&Se sorgt mit ICB (Impulse Current Bonding) für eine polymerfreie Lösung, mit der sich Verbünde von herausragender Festigkeit und Dichtigkeit herstellen lassen.
Kejako: Nichtinvasive Behandlung der Weitsichtigkeit

Kejako entwickelt eine rechnergestützte, nichtinvasive, mikrochirurgische Technologie zur Behandlung der Weitsichtigkeit.
ALD-Technologie für Stents

Mit der Atomic Layer Deposition (ALD) der Firma Positive Coating lassen sich unter Vakuum Nanometer-dünne Schichten metallischer Oxide auftragen. Die Technologie findet in vielen Bereichen Anwendung, vor allem bei der Ummantelung von Stents.
Swiss Motion Technologies

Das Unternehmen will Mikrotechnologie einsetzen, um Personen mit amputierten Gliedmassen massgeschneiderte Liner für ihre Prothesen anzubieten und so die Kompression optimal kontrollieren zu können.

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