HP-Workstations im Einsatz bei Emtec Maschinenbau Vom Plan zur perfekten Anlage

Quelle: Pressemitteilung 4 min Lesedauer

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Bei Emtec Maschinenbau entstehen aus weissen Flächen funktionierende Lösungen. Jede Anlage ist ein Einzelstück – entworfen mit Köpfchen, gebaut mit Präzision, gedacht für die Praxis.

Entwicklung von Komponenten für den Innenausbau von Zügen: Gefertigt werden sie auf den hauseigenen CNC-Anlagen.(Bild:  Beni Basler)
Entwicklung von Komponenten für den Innenausbau von Zügen: Gefertigt werden sie auf den hauseigenen CNC-Anlagen.
(Bild: Beni Basler)

Wer mit Adrian Bosshart bei der Emtec Maschinenbau in Thal durch die Werkhallen geht, merkt schnell: Hier entstehen keine Maschinen von der Stange. Die Anlagen, die in dem Ostschweizer KMU gebaut werden, sind Unikate – individuell geplant, konstruiert und gefertigt. Mit einem gewissen Stolz verweist der technische Leiter des St. Galler Maschinenbauers auf die hohe Fertigungstiefe: «Im Unterschied zu anderen Anbietern im Sondermaschinenbau decken wir weite Teile der Wertschöpfungskette im eigenen Haus ab: von der mechanischen Konstruktion über die Elektrotechnik und Softwareentwicklung bis hin zur Fertigung und Inbetriebnahme einer Anlage oder einer Komponente.»

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Mit dieser Differenzierung hat sich Emtec in über 35 Jahren als Partner für anspruchsvolle Sonderlösungen etabliert. Und das in einem Umfeld, in dem Präzision, Innovation und Geschwindigkeit über den Projekterfolg entscheiden. «Wenn es die Maschine nicht gibt, die ein Kunde braucht, dann entwickeln wir sie», bringt Adrian Bosshart das Selbstverständnis des Unternehmens auf den Punkt. Das 30-köpfige Emtec-Team begleitet Projekte von der ersten Idee über Layoutentwürfe bis zur finalen Montage.

Leistung ohne Kompromisse: Die Wahl der Werkzeuge ist entscheidend

Unterstützt wird die tägliche Entwicklungsarbeit durch zwei bewährte, leistungsstarke Werkzeuge: SolidWorks und HP-Workstations. Eine Kombination, die sich über die Jahre als verlässliches Rückgrat erwiesen hat. «Never change a winning team» lautet das Motto der Treue zu den beiden Technologieplattformen. Die Entscheidung für HP-Workstations war dabei auch strategisch begründet. Visiativ, der Systempartner von Emtec und SolidWorks-Partner in der Schweiz, setzt selbst auf HP als bevorzugte Hardware. Für Adrian Bosshart ein Garant dafür, dass alles zusammenpasst: «Wenn wir eine neue HP-Workstation beschaffen, wissen wir, dass SolidWorks darauf ohne Kompromisse stabil läuft.»

Die technischen Argumente liegen auf der Hand: HP Workstations sind für CAD-Anwendungen wie SolidWorks zertifiziert, bieten hohe Prozessorleistung und starke NVIDIA-Grafikkarten – alles entscheidend für reibungsloses Arbeiten mit komplexen 3D-Baugruppen. In Kombination mit Solidworks’ intuitiver Benutzeroberfläche und leistungsfähigen Konstruktionswerkzeugen ist das Ergebnis eine Plattform, mit der sowohl Einsteiger schnell produktiv werden als auch erfahrene Entwickler ihr Potenzial ausschöpfen können.

Wie Visualisierung Vertrauen schafft

Was das konkret bedeutet, zeigt sich in den Projekten. Emtec arbeitet oft an der Grenze des technisch Machbaren – und manchmal darüber hinaus. Wer etwa ein Verpackungssystem für ein neues Produkt braucht, das nicht auf eine bestehende Lösung passt, kommt zu Emtec. «Wir starten bei vielen Projekten auf einem leeren 3D-Raum», sagt Riad Krizevac, Konstruktionsleiter bei Emtec. «SolidWorks gibt uns die Flexibilität, auch bei engen Platzverhältnissen und speziellen Anforderungen effizient zu planen.» Die Möglichkeit, Bewegungen zu simulieren, Kollisionen zu erkennen und Baugruppen visuell verständlich zu machen, erleichtere die Arbeit enorm – sowohl intern als auch im Dialog mit Kunden. Bei vielen Kunden fehlt den Projektverantwortlichen ein tiefes technisches Vorwissen. Krizevac: «In diesen Fällen wirkt das dreidimensionale Modell wie ein Türöffner. Es macht Ideen sichtbar, zeigt Zusammenhänge, weckt Vertrauen.»

Präzision trifft Praxis

Die Ergebnisse dieser Arbeitsweise finden sich in verschiedensten Industriezweigen. Zu den Kunden gehören Unternehmen aus der Chemie- und Pharmaindustrie, Lebensmittelverarbeitung, der Schienenfahrzeug- sowie der klassischen Maschinen- und Automationsindustrie. Für die Rhätische Bahn (RhB) und Stadler Rail etwa entwickelt Emtec Komponenten für den Innenausbau von Zügen – darunter Einstiegssysteme oder Einbauelemente. Die gefertigten Teile entstehen auf den hauseigenen CNC-Anlagen, werden montiert und, wo nötig, mit elektrischen Funktionen versehen.

Anderes Beispiel: Im Rahmen einer langjährigen Zusammenarbeit mit SFS intec liefert Emtec automatisierte Anlagen für das Handling von Spritzgussteilen. Diese Maschinen übernehmen die Entnahme, Verpackung, Qualitätskontrolle und teilweise sogar die Montage mehrerer Komponenten. Sie arbeiten autonom, sind exakt auf die Anforderungen des Kunden abgestimmt und tragen zur Effizienzsteigerung in der Produktion bei. Ein aktuelles Projekt in der Montagehalle zeigt eindrücklich, wie viel Know-how in einer scheinbar simplen Handling-Lösung steckt.

Digital durchdacht: Vom CAD-Modell bis zum Kundenauftritt

Ein Aspekt, den Emtec besonders schätzt, ist die Effizienz in der Datenverarbeitung. Mit SolidWorks PDM verwaltet das Unternehmen seine Konstruktionsdaten versionssicher und transparent. Mehrere Konstrukteure können gleichzeitig an einem Projekt arbeiten, Änderungen werden nachvollziehbar dokumentiert. Die generierten Step-, DXF- oder PDF-Dateien fliessen nahtlos in die Fertigung.

Doch mit wachsender Komplexität steigen auch die Anforderungen: «Unsere Baugruppen enthalten Hunderte von Einzelteilen – von Zahnrädern über Pneumatikzylinder bis zu Kabeln und Seegerringen», beschreibt Krizevac die Herausforderung. «Wenn alles reibungslos funktionieren soll, braucht es starke Rechenleistung. Genau da kommen unsere HP-Workstations ins Spiel.»

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Emtec Maschinenbau zeigt eindrucksvoll, wie moderne Technik, handwerkliches Können und kundennahe Entwicklung ineinandergreifen. Eine vitale Voraussetzung für ein Unternehmen, das täglich neu denkt. Und Lösungen schafft, wo es vorher keine gab.

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