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Kommunikation und Networking
In einem so lebhaften und hart umkämpften Umfeld können erfolgreiche Produktentwicklungen oft nur noch durch die Zusammenarbeit zukunftsorientierter Unternehmen, visionärer Forscher und medizinischer Experten verwirklicht werden. Damit sich geeignete Partner finden können, sind aktive Kommunikation und Gelegenheiten zum Networking unabkömmlich.
Regelmässig kontaktiert und besucht das CCMT Medizintechnik-Firmen in der ganzen Schweiz, um deren Innovationsbedürfnisse kennenzulernen. Diese «Pull-Aktivität» ist mit dem Deutschschweizer Technologietransfer-Konsortium-W koordiniert.
Im Rahmen solcher Firmenkontakte präsentiert und vermittelt das Competence Center for Medical Technology passende Entwicklungspartner aus seinem akademischen und klinischen Netzwerk. Neue Produktentwicklungen können so initiiert werden. Dabei gehört es auch zu den erklärten Zielen der Stiftung, geeigneten Projekten die benötigten Ressourcen zu vermitteln, zum Beispiel durch die Förderagentur für Innovation des Bundes (KTI).
Kompetenzen demonstrieren
Institute und Kliniken können sich dem Netzwerk des CCMT als Partner anschlies-sen und dadurch von dessen «Push-Aktivitäten» profitieren. «An geeigneten wissenschaftlichen Konferenzen und Industrie-ausstellungen ist das CCMT mit einem Stand präsent», erklärt Patrick Roth. Partnern aus Forschung und Klinik wird so die Möglichkeit geboten, potentiellen Industriepartnern ihre Kompetenzen in Form von Broschüren und Posters, aber auch prototypischen Versuchsanlagen zu demonstrieren.
Ein- bis zweimal im Jahr organisiert die Stiftung auch thematische Anlässe zu aktuellen Themen. So zeichnete das CCMT zum Beispiel im Frühjahr 2009 für die Organisation einer dreitägigen Veranstaltung zum Thema «Medizintechnik-Entwicklung mit Rapid Prototyping und Rapid Manufacturing» unter dem [MEET THE EXPERT] -Brand des Medical Cluster verantwortlich.
Projektinitiation und -support
Die Ende 2006 von der Universität Bern, der Berner Fachhochschule und dem Medical Cluster gegründete Stiftung CCMT soll durch ihre Netzwerktätigkeit den Weg vom Prototypen zum Produkt verkürzen. Sie erleichtert Firmen die Suche nach geeigneten Entwicklungspartnern in der akademischen Landschaft der Schweiz und fungiert als Türöffner und Koordinator von Erstkontakten zwischen Ärzten, Forschern und Unternehmen.
Zu den Aufgaben des CCMT gehört aber auch die Unterstützung beim Aufgleisen konkreter Produktentwicklungen. Unter strikter Wahrung der Vertraulichkeit deckt dieser Projektsupport ein breites Spektrum von Services der Kommunikation, Mediation und Koordination ab. «Insbesondere im aktuell schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ist es wichtig, die Schweizer Tradition von Qualität, Zuverlässigkeit und Innovation in der Medizintechnik zu stärken», ist CCMT-CEO Patrick Roth überzeugt. Daher plant die Stiftung, ihre Rolle als Task-Force zur Unterstützung von MedTech-Produktentwicklungen in den kommenden Jahren weiter auszubauen.
