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Keine Anlage läuft dauerhaft perfekt, Komponenten können trotz umfassender Wartung ungeplant Fehler verursachen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Das kann ein Hardwareausfall sein, eine verstellte Lichtschranke oder defekte Ladehilfsmittel. Nahezu jeder Fehlerzustand kann über die Visualisierung entweder durch den Bediener selbst oder per Fernwartung durch Klinkhammer-Spezialisten schnell gelöst werden. Die Visualisierung unterstützt den Anwender mit der notwendigen Information und hilft bei der schnellen Fehlersuche und Beseitigung.
Die Visualisierung „KlinkVISION“ bietet allerdings noch mehr. Über die Visualisierung wird der Materialfluss, die Belegung der Förderplätze, die Aktivität der Regalbediengeräte und der Zustand einzelner Sensoren dargestellt. Vor einer Wartung beispielsweise werten die Servicetechniker im „KlinkVISION“-Archiv Meldungen aus und filtern nach den häufigsten Fehlermeldungen. Sollte die Fehlerursache an der Anlage liegen, kann gegebenenfalls auch die SPS-Software optimiert werden.
Ersatzteilversorgung, Wartung und Hotline im Griff
Mit dem Service-24 deckt die Klinkhammer Group die Bereiche Ersatzteilversorgung, Wartung und Hotline ab. „Bei den Ersatzteilen empfehlen wir den Kunden, je nach Sicherheitsbedürfnis die wichtigsten Bauteile selbst vorzuhalten. Einen Teil der gängigen Ersatzteile halten wir in unserem automatisierten Technikum mit AKL und ,KlinCAT‘-Multilevel-Shuttlelager vor. Dennoch können auch wir nicht alle Komponenten im Bestand haben, dazu sind die Anlagen zu unterschiedlich“, so Hanné. „Die Wartung betrifft mechanische und steuerungstechnische Komponenten sowie die Software unserer Anlagen. Hier kennen wir sowohl Mechanik, Elektrik und Software bis ins letzte Detail.“ Während die Wartung oft Routine ist, sind Notfalleinsätze immer eine Herausforderung. „99 % aller Lösungen können wir über einen Remote-Eingriff abdecken. Lediglich bei circa 1 % der Fälle rücken wir wirklich aus.“ Und das an sieben Tagen in der Woche, 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr.
Service der Zukunft? Datenanalyse und Predictive Maintenance
Für Hanné geht der Service in Zukunft mehr und mehr weg von der eigentlichen Mechanik. „Unsere Servicetechniker sind schon heute mit dem Laptop oder Tablet unterwegs. Denn der mögliche Ausfall von elektrischen und mechanischen Bauteilen wird dem Techniker teilweise schon vor dem Defekt per ,Smart Data‘ übermittelt, sodass eine echte vorausschauende Instandhaltung möglich ist. Dies wird durch die weiter fortschreitende Vernetzung der einzelnen Komponenten und durch die intelligente Sammlung von Daten möglich. Der Service der Zukunft besteht, bei Klinkhammer zum Teil schon heute, aus dem Sammeln von Daten, der richtigen Auswertung dieser Informationen und der Fehleranalyse. Wir erkennen, was zu tauschen ist, bevor es ausfällt. Sollte der Kunde in diesem Fall Unterstützung benötigen, stehen wir mit qualifiziertem Personal zur Verfügung.“
Von den Mitarbeitern im Klinkhammer-Service-24 wird dabei viel verlangt. Sie müssen nicht nur technisch fit sein und alle Bereiche einer Anlage überblicken. Es sind Allround-Talente, die auch mit Druck umgehen können. Denn nach der Wartung muss die Anlage sofort wieder reibungslos laufen. Das ist die Anforderung, die man sich selbst stellt. „Vom Motortausch bis zur Änderung der SPS-Programmierung beherrschen unsere Mitarbeiter alle Bereiche.“ Diese breite Aufstellung eröffnet dem Service-24 auch neue Möglichkeiten und für die Klinkhammer Group weitere Optionen: Kleinere Projekte, maßgeschneiderte Änderungen und individuelle Sonderlösungen können im Service optimal umgesetzt werden. ■
* Gerlinde Stark ist Marketingleiterin bei der Klinkhammer Group in 90427 Nürnberg, Tel. (09 11) 9 30 64-1 48, gerlinde.stark@klinkhammer.com
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