Weniger Ausschuss durch Lasercusing

Redakteur: Redaktion SMM

Mit dem Lasercusing-Verfahren kann die Ausschussrate um die Hälfte gesenkt werden bei einer besseren Qualität der Bauteile. Mit dem generativen Verfahren können metallische Werkstoffe verarbeitet werden, eine speziell entwickelte Belichtungsstrategie ermöglicht es, auch grosse Bauteile verzugsfrei zu generieren.

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Die Qualitätsanforderungen an Druckguss-Bauteile steigen ständig. Druckdichtigkeit, Öldichtigkeit und weitestgehend Porenfreiheit zum Beispiel in Kolbenlaufbahnen, O-Ring-Nuten und Dichtungszonen sind Eigenschaften, die bei Getriebe-, Kupplungs- und Pumpengehäusen zwingend notwendig sind. Unterschiedlich dicke Wandstärken, verbunden mit langen Fliesswegen, lassen die Druckgusstechnologie jedoch an ihre Grenzen stossen und führen nicht selten zu unzulässigen Porositäten in den Gussteilen.

Lasercusing statt Druckgusstechnologie

Die unterschiedlich dicken Wandstärken, verbunden mit langen Fliesswegen, die immer wieder zu Qualitätsproblemen beim Druckguss führen, waren im Jahr 2005 der Auslöser für die AE Group, sich näher mit dem Thema Lasercusing zu befassen. Nach einigen gelungenen Versuchsreihen hatten sich die Mitarbeiter von der Standzeit der aus Metallpulver geschmolzenen Werkzeugkerne überzeugt.

Die Freude war gross, als man feststellte, dass ein gecuster Werkzeugkern genauso haltbar ist wie ein mit herkömmlicher Technologie gefertigter Detaileinsatz. Die Standzeiten der mit dem Lasercusing-Verfahren gefertigten Kerne waren ebenso hoch wie die konventionell gefertigten Kerne, teilweise sogar höher.