Bodenreinigung

Wie reinige ich mein Lager am besten?

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In Lagern ist der Abrieb der Gabelstaplerreifen ein häufiges Problem. Dieser Schmutz lässt sich allerdings nicht im Rahmen der normalen Unterhaltsreinigung entfernen. Hier sind spezielle Reinigungsmittel erforderlich, mit denen der Abrieb gezielt punktuell entfernt werden kann.

Optimal: Kehren plus Scheuern

Um einen möglichst effizienten, störungsfreien Einsatz einer Scheuersaugmaschine zu gewährleisten, sollte vor einer Nassreinigung immer erst gekehrt werden. Das reduziert den Wasser- und Reinigungsmittelverbrauch und vermeidet zudem verstopfte Saugfüße und Leitungen an der Maschine. Häufig bietet es sich an, das Lager kontinuierlich während des Betriebes zu kehren und nur ein- oder zweimal wöchentlich nass zu reinigen. Eventuell kann so die Nassreinigung außerhalb der Betriebszeiten des Lagers erfolgen, Behinderungen im Betrieb durch die Reinigung werden so weitgehend vermieden. Alternativ können auch sogenannte Kombimaschinen eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um Scheuersaugmaschinen, die zusätzlich mit einem vollwertigen Kehrvorsatz ausgerüstet sind. Kehren und Nassreinigung erfolgen somit in einem Arbeitsgang.

Für die wirtschaftliche Großflächenreinigung dient der Scrubmaster B310 R CL mit optionalem Kehrsaugsystem. Damit gelingt Vorkehren, Nassschrubben und Trockensaugen in einem Arbeitsgang.
Für die wirtschaftliche Großflächenreinigung dient der Scrubmaster B310 R CL mit optionalem Kehrsaugsystem. Damit gelingt Vorkehren, Nassschrubben und Trockensaugen in einem Arbeitsgang.
(Bild: Hako)

Ein wesentliches Kriterium für einen wirtschaftlichen Einsatz von Reinigungsmaschinen ist jedoch die Auslastung: Je höher sie ist, desto besser ist die Wirtschaftlichkeit. Dies gilt jedoch nur, wenn die Reinigungsmaschinen im Lager von extra hierfür angestellten Mitarbeitern erfolgt. Sollen dagegen zum Beispiel die Staplerfahrer „nebenher“ auch die Reinigungsmaschinen bedienen, sollte die Maschine möglichst großzügig dimensioniert sein. So ist die Reinigung in möglichst kurzer Zeit erledigt und der Staplerfahrer kann schnell wieder seiner eigentlichen Tätigkeit nachgehen.

Robuste Konstruktion ermöglicht niedrige Wartungskosten

Doch nicht nur die Reinigungsleistung alleine sollte bei der Wahl einer Reinigungsmaschine zählen, auch der Konstruktion der Maschine sollte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Denn eine robuste Konstruktion ist die Basis für eine hohe Verfügbarkeit, eine lange Lebensdauer und damit für eine hohe Wirtschaftlichkeit. Maschinen mit einem stabilen Metallrahmen verzeihen auch einmal heftigere Rempler. Besonders anfahrgefährdete Bereiche sollten in Stahl oder Aluminiumguss ausgeführt sein. Eine Frontverkleidung schützt nicht nur die Maschine selbst, sondern auch Hände und Füße des Fahrers, falls einmal ein Gegenstand aus einem Regal herausragt.

Servicekosten nicht vergessen!

Sollte dennoch eine Störung auftreten, sollten die wichtigsten Aggregate leicht zugänglich sein, um die Reparatur und Wartung zu vereinfachen. Ein dichtes Servicenetz des Herstellers gibt zusätzliche Sicherheit, dass im Falle eines Falles schnell Hilfe vor Ort ist. Einige Maschinenhersteller bieten zudem Full-Service-Verträge an. Hier sollten alle regelmäßigen, betriebsstundenabhängigen Wartungsarbeiten, Verschleißteile und Nebenaufwendungen sowie die vorgeschriebenen Sicherheitsprüfungen enthalten sein. Dann gewährleistet ein entsprechender Vertrag bei einer fixen monatlichen Pauschale eine höchstmögliche Maschinenverfügbarkeit und macht die Unterhaltskosten kalkulierbar.

In der Summe gilt der Grundsatz, dass für jedes Lager individuell untersucht werden muss, welche Maschine am besten geeignet ist. Für einen wirtschaftlichen Einsatz müssen eine Vielzahl von Faktoren wie zu reinigende Fläche, Arbeitszeit, Personalkosten, Rüstzeiten sowie Strom- und Wasserverbrauch miteinander abgeglichen werden. Erst in der Summe dieser Faktoren zeigt sich, welche Maschine die wirtschaftlichste und letztendlich nachhaltigste Lösung darstellt.

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