Winterthur Technology Group mit starker Umsatzsteigerung

Redakteur: Redaktion SMM

Die Winterthur Technology Gruppe (WTG) hat einen guten Start ins 2010 hingelegt. Sowohl Umsatz wie Auftragseingang konnten massiv erhöht werden und auch die Margen erfreuen sich einer positiven Entwicklung.

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Die Winterthur Technology Gruppe (WTG) hat im ersten Halbjahr 2010 einen Umsatz von 84 Mio. Euro erreicht. und damit eine Steigerung gegenüber der Vorjahresperiode von rund 30% erzielt. Dieser Zuwachs wurde ausschliesslich durch organisches Wachstum erzielt. Die markante Steigerung, insbesondere im zweiten Quartal, nach einem noch verhaltenen Start ins Jahr 2010, beruht auf der raschen Erholung der Weltwirtschaft nach der Finanzkrise von 2009. Signifikante Umsatzerhöhungen im asiatischen Raum von 130%, wo in der Vergangenheit trotz Krise erhebliche Investitionen in die Verdichtung des Verkaufsnetzes der WTG getätigt wurden, haben diesen Erfolg verstärkt. Erfreulich ist auch das Umsatzwachstum in Zentral- und Osteuropa mit 30%. Diese Ländergruppe hat 2009 unter der Wirtschaftskrise besonders stark gelitten. Hervorragend war das Umsatzwachstum bei konventionellen Schleifscheiben mit über 43%. Bei Diamant- und CBN-Werkzeugen (Superabrasiv-Werkzeuge) konnten beachtliche 34% Umsatzsteigerung erzielt werden. Einzig Werkzeugschleifmaschinen zeigten einen Umsatzrückgang von über 21%. Deren Umsatzanteil, inklusive Ersatzteilen, liegt bei 9% des Gesamtumsatzes. Maschinenneubestellungen kommen derzeit fast ausschliesslich aus Asien. Allerdings wird in den letzten Monaten auch in Europa und den USA wieder über neue Projekte verhandelt. Positive MargenentwicklungDie Bruttomarge wird in einer Grössenordnung von 40% erwartet. Das entspricht der Situation vor der Rezession. Markant ist die Bruttomargenentwicklung bei Superabrasiv-Werkzeugen mit voraussichtlich über 45%. Die Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) wird im Bereich von 17% prognostiziert, gegenüber 4,4% im gleichen Zeitraum 2009. Die signifikante Margenverbesserung ist nicht zuletzt der Straffung der Betriebsorganisation und Prozessverbesserungen zu verdanken. In dieser Konstellation und in der Meinung, dass trotz Ferienbeginn der starke Auftragseingang anhalten wird, darf ein nachhaltig gutes Ergebnis für das Gesamtjahr erwartet werden.