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Vielfältiges Fertigungs-Know-how sichert Aufträge weltweit
Dass Kinkele die unterschiedlichsten Kunden bereits überzeugen konnte, zeigt der folgende Ausschnitt illustrer Fertigungsbeispiele, die Aufschluss über die moderne Ausrüstung, aber auch über das Fertigungs-Know-how geben:
1. Bei die Erweiterung der Haram-Moschee in Mekka sorgte Kinkele mit korrosionsbeständigen Laufrädern und Schienen dafür, dass ein gigantisches Entlüftungsdach verschiebbar wird. Das System überzeugte hinsichtlich Verschleiss und Akustik.
2. 16 Seiltrommeln, die in der Botlekbrücke im Rotterdamer Hafen, der grössten Hubbrücke der Welt, die Brücke anheben, damit Containerschiffe durchfahren können, stammen aus dem Hause Kinkele.
3. Für die Luft- und Raumfahrt hat das Unternehmen eine Laminiervorrichtung für Kohlerfaserteile gefertigt.
4. Vorletztes Jahr lieferte Kinkele eine riesige Gantry-Maschine für die Protonentherapie für die Krebsbehandlung. Kinkele baute die Mechanik, die den Protonenstrahl millimetergenau auf den Körper positionieren kann.
5. Montagevorrichtungen von Kinkele erlauben es, dass 30 m lange Flugzeugflügel in sogenannten Handlingrahmen bearbeitet werden können.
Deutschland als guter Heimmarkt
Die exotischen und vielfältigen Aufträge kommen zur Hälfte aus Deutschland und zur anderen aus dem Ausland. «Wir sind in Deutschland gut aufgehoben, dank dem starken Maschinenland haben wir einen guten Heimmarkt, der 50 % unseres Umsatzes ausmacht. Wir machen die restlichen 50 % Umsatz mit Unternehmen, die nicht mehr in Deutschland sitzen, sondern zum grossen Teil im europäischen Ausland, aber auch in exotischen Ländern wie Saudi-Arabien oder Dubai», sagt Beck.
Auch wenn das Motto «Wir machen das» bei Kinkele gelebt wird, gibt es doch Anfragen, die der Auftragsfertiger ablehnen muss. Insbesondere bei Forschungsaufgaben kann es passieren, dass der Ochsenfurter Abstand von ihnen nimmt, wenn nicht genau sichergegangen werden kann, dass die Konstruktion auch funktioniert. «Manchmal sagen wir, dass es uns zu riskant ist. Wir können eine ganze Menge, aber manchmal ist es auch gut zu wissen, was man nicht kann», erklärt Beck.
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