Maschinenindustrie Zeichen stehen auf Wachstum in der Schweiz und im EU-Raum

Redakteur: Sergio Caré

Das Schweizer Konjunkturbarometer der KOF stieg im Februar. Negative Signale gab es aus dem Machinenbau. Eine Stimmungsaufhellung ist dagegen insbesondere in der Elektroindustrie sichtbar.

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Das Schweizer Konjunkturbarometer der KOF stieg im Februar. Negative Signale gab es aus dem Machinenbau. Eine Stimmungsaufhellung ist dagegen insbesondere in der Elektroindustrie sichtbar.
Das Schweizer Konjunkturbarometer der KOF stieg im Februar. Negative Signale gab es aus dem Machinenbau. Eine Stimmungsaufhellung ist dagegen insbesondere in der Elektroindustrie sichtbar.
(Bild: Christian Charisius/dpa-Bildfunk)

Zürich - Das Schweizer Konjunkturbarometer der KOF stieg im Februar 2018 um 0.4 Punkte auf einen neuen Stand von 108.0. Damit stabilisierte sich der Wert nach dem Rückgang vom Vormonat auf einem Niveau klar über dem langfristigen Mittel. Für die nähere Zukunft dürften demzufolge für die Schweizer Wirtschaft weiterhin überdurchschnittliche Wachstumsraten zu erwarten sein. Auch die Wirtschaft im Euroraum wächst kräftig. Im ersten und zweiten Quartal werden Wachstumsraten von 0,6 Prozent und 0,5 Prozent für das europäische Währungsgebiet erwartet.

Negative Signale aus der Industrie

In der Schweiz stammen die stärksten positiven Beiträge aus dem Baugewerbe, gefolgt vom Gastgewerbe und dem inländischen Konsum. Die Indikatoren aus dem Finanzsektor und aus der Exportwirtschaft sind dagegen gegenüber dem Vormonat unverändert. Aus der Industrie kommt dagegen ein leicht negatives Signal. Deutlich negative Signale kamen vom Maschinenbau. Eine Stimmungsaufhellung ist dagegen insbesondere in der Elektro- und der Papierindustrie sichtbar, aber auch die Holz- und Textilindustrie sind etwas optimistischer als zuvor. Kaum Änderungen gegenüber dem Vormonat verzeichneten die übrigen Industriebranchen.

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