Kompetenzzentrum zeigt konkrete Anwendungen zu Energieeffizienz, Predictive Maintenance und Digital Twins ZHAW und SMC demonstrieren Potenzial der digitalen Automatisierung

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Am Medienanlass von SMC und der ZHAW School of Engineering wurde aufgezeigt, wie digitale Technologien die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Industrie stärken können. Im Fokus standen Entwicklungen rund um Smart Factory, Augmented Reality, den Digital Product Pass sowie KI-basierte Optimierung von Produktionsprozessen.

Alessandro Grizzetti, Head of Digital Business EMEA der SMC Schweiz AG, zeigte auf, wie das Unternehmen die enge Zusammenarbeit mit der ZHAW nutzt, um sich bei seinen Kunden als Technologiepartner zu positionieren.(Bild:  SMC Schweiz AG)
Alessandro Grizzetti, Head of Digital Business EMEA der SMC Schweiz AG, zeigte auf, wie das Unternehmen die enge Zusammenarbeit mit der ZHAW nutzt, um sich bei seinen Kunden als Technologiepartner zu positionieren.
(Bild: SMC Schweiz AG)

Der Medienanlass «Digitalisierung für die Industrie made in Switzerland» von SMC und der ZHAW School of Engineering zeigte, welchen Mehrwert die Digitalisierung der Schweizer Industrie bieten kann.

Swissmem-Präsident Martin Hirzel eröffnete die Veranstaltung. Er betonte, dass digitale Transformation die Resilienz und internationale Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Industrie nachhaltig stärke. Gleichzeitig wies er auf Herausforderungen wie volatile Märkte und steigende Anforderungen an Transparenz hin.

Medienanlass «Digitalisierung für die Industrie made in Switzerland»
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Digitaler Produktpass für 700 000 Produkte

Alessandro Grizzetti von der SMC Schweiz AG zeigte auf, wie das Unternehmen die enge Zusammenarbeit mit der ZHAW nutzt, um sich bei seinen Kunden als Technologiepartner zu positionieren. SMC und ZHAW arbeiten im Kompetenzzentrum für digitale Automatisierung unter anderem in folgenden Bereichen zusammen: Energieeffizienz, Predictive Maintenance, digitale Services, neue Geschäftsmodelle und Aufbau eines umfassenden Digital-Twin-Portfolios.

Bis 2028 will SMC sämtliche der rund 700 000 Produkte mit einem Digitalen Produktpass ausstatten. Diese digitalen Abbilder werden voraussichtlich im Zuge der EU-Regulatorik obligatorisch und sollen Kunden bei Effizienzsteigerungen und transparenten Lebenszyklusinformationen unterstützen.

Für die ZHAW bietet die Zusammenarbeit Zugang zu realen Industrieprojekten und direkten Herausforderungen aus verschiedenen Branchen. Dadurch gewinnen Forschungsteams zusätzliche Expertise und können Innovationen praxisnah entwickeln.

Mehrwert für Industriepartner

Auch Industriekunden wie Reishauer AG oder Prematic AG profitieren. Das Kompetenzzentrum fungiert für sie als Sparrings- und Forschungspartner.

Die Reishauer AG, weltweit führend in der hochpräzisen Zahnradbearbeitung für die Automobilindustrie, treibt die digitale Transformation ihrer Werkzeugmaschinen konsequent voran. Im Fokus stehen KI-gestützte Überwachungssysteme zur Verbesserung der Prozess- und Komponentenqualität sowie neue digitale Services wie die Kundenplattform «myReishauer». Gemeinsam mit der ZHAW arbeitet Reishauer zudem an einem Pilotprojekt für einen Digital Product Pass, um zukünftige regulatorische Anforderungen effizient erfüllen zu können.

Die Prematic AG präsentierte das von Innosuisse geförderte Projekt «Doctor Chiller», das gemeinsam mit ZHAW, SMC und Ynovatec AG realisiert wird. Gezeigt wurde ein Temperiergerät, das dank Augmented Reality Wartungsarbeiten stark vereinfacht. Anwender können Servicearbeiten selbst durchführen – ein entscheidender Faktor, um Stillstandzeiten und Kosten deutlich zu reduzieren.

Digitale, vernetzte Fertigung nimmt Fahrt auf

Der Besuch bei Prof. Dr. Wernher van de Venn im Kompetenzzentrum verdeutlicht: Die Schweizer Industrie ist bereit für die digital vernetzte Fertigung. Maschinenbauer und Produktionsbetriebe nutzen neue Technologien gezielt, um Effizienz und Produktivität zu steigern und im globalen Wettbewerb bestehen zu können.

Auslöser für die zunehmende Digitalisierung in der Industrie sind neben den Bestrebungen zur Produktivitätssteigerung unter anderem die Vorgaben des europäischen Green Deals, der neue Anforderungen an Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und Transparenz entlang der Wertschöpfungskette setzt. Schweizer Maschinenbauer und Produktionsbetriebe investieren deshalb verstärkt in digitale Lösungen, um Stillstandzeiten zu reduzieren, Wartungen zu automatisieren und Prozesse effizienter zu gestalten.

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