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5. Schlussfolgerung
Additive Fertigungsverfahren entwickeln sich derzeitig stürmisch und noch längst haben sie nicht den Reifegrad erreicht, den konventionelle Fertigungsverfahren nach z. T. jahrhundertelanger Entwicklung haben. Mit den heute verfügbaren informationstechnischen Mitteln ist zu erwarten, dass AM kurzfristig in erheblichem Masse an Fähigkeiten gewinnen wird und sich mit seinen Alleinstellungsmerkmalen einen Platz unter den Fertigungsverfahren erobert. Aktuelle und mögliche Entwicklungen sind hier aufgezeigt. Es ist hingegen nicht zu erwarten, dass AM-Verfahren konventionelle Verfahren vollkommen verdrängen werden. Bild 11 zeigt den Vergleich zwischen Kostenstrukturen der additiven und der konventionellen subtraktiven Verfahren auf. Sicher ist, dass AM für komplexe Teile und kleine Stückzahlen im Vorteil ist, konventionelle Verfahren dagegen für grosse Serien und einfachere Teile. Sicher ist auch, dass aus Oberflächen- und Genauigkeitsgründen eine Kombination aus auf- und abtragenden Verfahren ein zukunftsweisendes Konzept darstellt. SMM
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