DACH-Region Zwei Drittel der Vorstände haben keine Datenstrategie

Redakteur: Sandro Kipar

Yougov und Hewlett Packard Enterprise haben 803 Führungskräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihrer Datenstrategie befragt. Die Umfrage zeigt, dass bei den Unternehmen im effektiven Umgang mit Daten noch viel Luft nach oben ist.

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Wie steht es um die Datenstrategie der Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz?
Wie steht es um die Datenstrategie der Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz?
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Wie kann ein Unternehmen aus Daten einen Nutzen ziehen? Eine schwierige Frage, die vor allem KMU vor völlig neue Herausforderungen stellt. Das Marktforschungsunternehmen Yougov hat nun im Auftrag von Edge-to-Cloud-Unternehmen Hewlett Packard Enterprise (HPE) insgesamt 803 Führungskräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Thema Daten befragt. Auf dem von HPE entwickelten Reifegradmodell, wo 1 für „Datenanarchie" und 5 für „Datenökonomie" steht, kommen die befragten Firmen auf einen durchschnittlichen Wert von 2,1. Das Reifegradmodell bewertet ein Unternehmen anhand von sechs Dimensionen, wobei strategische, organisatorische und technologische Merkmale berücksichtigt werden.

KMU hinken hinterher

Konkret sagen laut HPE 37 Prozent aller befragten Führungskräfte und 65 Prozent der Vorstände und Geschäftsführer, dass ihr Unternehmen keine Datenstrategie habe. Die Hälfte aller Befragten und 75 Prozent der Vorstände geben an, dass sich ihr Unternehmen nicht systematisch darum kümmert, datenbasierte Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt zu bringen, heißt es weiter. 66 Prozent insgesamt und 85 Prozent der Vorstände sagen, dass in ihrem Unternehmen keine Analytics- oder KI-Methodiken zum Einsatz kommen.

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Dass vor allem kleine Unternehmen Probleme damit haben, Daten effektiv zu nutzen, zeigt ein genauerer Blick auf die Reifegradwertung. Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern kommen laut HPE auf einen Wert von 1,7. Unternehmen mit über 250 Mitarbeitern liegen bei 2,5. „Es gibt keine Abkürzung auf dem Weg in die Daten-Ökonomie, er erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der alle Facetten eines Unternehmens betrifft“, sagt Rainer Peters, Leiter der Business Solutions Group bei Hewlett Packard Enterprise in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

HPE stellt ein Online-Self-Assessment auf seiner Website zur Verfügung. Firmen können so ihren eigenen Datenwertschöpfungs-Reifegrad bestimmen.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal

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