20 000 Besucherinnen und Besucher EPHJ 2026 hält trotz Einschränkungen Kurs

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die EPHJ hat ihre 24. Ausgabe in der Palexpo Genf in einem aussergewöhnlichen Umfeld abgeschlossen. Trotz der Mobilitätseinschränkungen im Zusammenhang mit dem G7-Gipfel in Évian erreichte die Messe die Marke von 20 000 Fachbesucherinnen und Fachbesuchern. Damit bestätigte sie ihre zentrale Rolle für die Uhren- und Schmuckindustrie, die Mikrotechnik, die Medtech-Branche sowie das gesamte Ökosystem der Hochpräzision.

Mit nahezu 800 Ausstellern aus 18 Ländern hat die EPHJ 2026 die Widerstandsfähigkeit eines Ökosystems bewiesen, das sich auch unter ungewöhnlichen Bedingungen zu mobilisieren vermag.(Bild:  EPHJ)
Mit nahezu 800 Ausstellern aus 18 Ländern hat die EPHJ 2026 die Widerstandsfähigkeit eines Ökosystems bewiesen, das sich auch unter ungewöhnlichen Bedingungen zu mobilisieren vermag.
(Bild: EPHJ)

Die parallel zum G7-Gipfel in Évian durchgeführte Messe EPHJ musste sich mit einem ungewohnten logistischen Umfeld auseinandersetzen, das von Verkehrseinschränkungen, verstärkten Kontrollen und Unsicherheiten bei der Mobilität geprägt war – insbesondere an den ersten Messetagen.

In diesem Kontext war die Besucherfrequenz im Vergleich zu den erfolgreichsten jüngeren Ausgaben beeinträchtigt. Dennoch hat die EPHJ Kurs gehalten und die symbolische Schwelle von 20 000 Fachbesucherinnen und Fachbesuchern erreicht. Viele Aussteller hoben dabei die Qualität des Besucherpublikums, die Relevanz der Kontakte und die Solidität der während der vier Tage geknüpften oder gefestigten Geschäftsbeziehungen hervor.

«Diese Ausgabe 2026 hat allen Beteiligten einen besonderen Einsatz abverlangt. Wir wissen, dass die Einschränkungen im Zusammenhang mit dem G7-Gipfel die Anreise einiger Besucher erschwert und die Aktivität mehrerer Aussteller beeinflusst haben können. Umso mehr möchte ich unseren Ausstellern, Besucherinnen und Besuchern, Partnern sowie allen Teams sehr herzlich danken, die trotz dieses aussergewöhnlichen Kontextes präsent waren. Ihr Engagement hat es der EPHJ ermöglicht, ihrer Mission treu zu bleiben: der grosse Treffpunkt der Hochpräzision, des Know-hows, der nützlichen Innovation und der beruflichen Begegnungen zu sein», erklärt Alexandre Catton, Direktor der EPHJ.

Die 24. Ausgabe war zudem von mehreren wichtigen Höhepunkten geprägt. Bereits zur Eröffnung setzte der offizielle Besuch von Bundespräsident Guy Parmelin, begleitet von Delphine Bachmann, Staatsrätin und Vorsteherin des Departements für Wirtschaft, Beschäftigung und Energie, ein starkes Zeichen der Anerkennung für die Hochpräzisionsindustrien. In einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld wurde diese Präsenz von den Ausstellern besonders geschätzt.

Ein weiterer Höhepunkt war die erstmalige Durchführung des «Global Watchmaking G7», der Vertreter mehrerer grosser Uhrmachernationen zusammenbrachte. Im Rahmen dieser Begegnung wurde eine internationale Debatte über die Zukunft der Branche, die Entwicklung der Märkte, die Wettbewerbsfähigkeit, die Weitergabe von Know-how, die Zulieferindustrie sowie die Rolle der Uhrmacherei in einer sich neu ordnenden Welt eröffnet.

Beim «Grand Prix des Exposants EPHJ 2026» wurde die Louis Bélet SA für ihre PCD-Bohrer mit interner Schmierung ausgezeichnet. Die sechs Nominierten des Grand Prix zeigten eindrücklich, wie Zulieferer der Hochpräzision industrielle Herausforderungen ihrer Kunden in konkrete Lösungen verwandeln.

Die thematische Vielfalt der Branche zeigte sich auch in den Rundtischgesprächen: Künstliche Intelligenz in der Werkstatt, additive Fertigung, der digitalisierte Mensch, Schweizer Mikrotechnik, Edelmetalle, Verantwortung, Rückverfolgbarkeit, Beschäftigung und Ausbildung waren nur einige der prägenden Themen.

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