>> Endress+Hauser mit Rekordjahr

Redakteur: Susanne Reinshagen

Dem tiefen Einbruch des Krisenjahrs 2009 folgte fast schon schwindelerregendes Wachstum im vergangenen Jahr: Die Endress+Hauser Gruppe meldet für 2010 neue Rekordzahlen bei Umsatz und Gewinn. Das auf Messtechnik und Automatisierungslösungen spezialisierte Unternehmen schuf zusätzliche Arbeitsplätze und investierte weltweit in sein Netzwerk für Vertrieb und Produktion.

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Klaus Endress, CEO, prognostiziert nach dem Rekordjahr 2010 auch für 2011 eine gute Geschäftsentwicklung. (FOTOLABOR SPIESS AG)
Klaus Endress, CEO, prognostiziert nach dem Rekordjahr 2010 auch für 2011 eine gute Geschäftsentwicklung. (FOTOLABOR SPIESS AG)

Die Firmengruppe steigerte 2010 den Nettoumsatz um 19,8 Prozent auf 1,31 Milliarden Euro –

und glich damit nicht nur den Umsatzrückgang des Jahres 2009 aus, sondern übertraf die bisherige

Bestmarke des Jahres 2008 deutlich. „Wir haben uns schneller von den Auswirkungen der

weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise erholt als erwartet“, sagte Chief Executive Officer

(CEO) Klaus Endress an der Bilanzmedienkonferenz in Basel. „2009 wussten wir manchmal

nicht, woher die Arbeit nehmen. Im vergangenen Jahr hatten wir häufig Mühe, alle Aufträge

termingerecht abzuarbeiten“, verdeutlichte er die Dynamik dieser Entwicklung.

Die wirtschaftliche Erholung war von Jahresbeginn an spürbar. Nur wenige Märkte – darunter

Griechenland, Irland und die skandinavischen Länder – hatten hieran keinen Anteil. Das stärkste

Wachstum verzeichnete das Unternehmen in Amerika, wo sich das Geschäft mit einem Plus

von 38,2 Prozent noch kräftiger entwickelte als in Asien (28,5 Prozent). In Europa wuchsen die

Verkäufe um 12,9 Prozent, in Afrika und Nahost um 10,0 Prozent. „Als Folge der Krise haben

die aufstrebenden Märkte schneller an Bedeutung gewonnen als erwartet“, erklärte Michael

Ziesemer, Chief Operating Officer (COO).

Besondere Impulse kamen aus der Lebensmittelindustrie, für Endress+Hauser die größte Branche.

Dabei erholte sich der Anlagen- und Maschinenbau (beispielsweise Hersteller von Abfüllanlagen)

besonders rasant. Überdurchschnittlich beigetragen haben die Grundstoffindustrie –

hier profitierte etwa der Bergbau vom Hunger nach Rohstoffen – sowie die Pharmabranche.

Chemische Industrie, Öl- und Gasbranche, Metallurgie, Kraftwerkstechnik sowie Wasser-/

Abwasseraufbereitung entwickelten sich gut. Einzig die Papier- und Zellstoffindustrie blieb im

Minus.

Wechselkurse mit starkem Einfluss

Die Entwicklung der Wechselkurse schlug sich sowohl in der Erfolgsrechnung als auch in der

Bilanz nieder. Einerseits stützte der schwache Euro die Erholung der Exportindustrien in Europa.

Zudem erbrachten Geschäfte in US-Dollar, Yen, Britischen Pfund oder Schweizer Franken

entsprechend höhere Erlöse. Andererseits führte insbesondere der Wertverlust des Euro – im

Medienmitteilung 24. Mai 2011

Bilanz 2010: Rekordjahr für Endress+Hauser Seite 2/4

Jahresverlauf gab er gegenüber dem Franken um 16 Prozent nach – zu einem Netto-Fremdwährungsverlust

von 20,5 Millionen Euro. Dennoch verdoppelte Endress+Hauser nicht nur das

Betriebsergebnis (187,4 Millionen Euro, plus 123,2 Prozent), sondern auch das Ergebnis nach

Steuern (126,6 Millionen Euro, plus 114,6 Prozent). „Das beweist, dass wir unsere Kosten auch

im Aufschwung im Griff behalten und gut gewirtschaftet haben“, unterstrich Fernando Fuenzalida,

Chief Financial Officer (CFO) der Endress+Hauser Gruppe.

Da das Eigenkapital (888,5 Millionen Euro, plus 30,5 Prozent) deutlich stärker wuchs als die

Bilanzsumme (1,30 Milliarden Euro, plus 24,1 Prozent), stieg die Eigenkapitalquote nochmals

um 3,4 Punkte auf jetzt 68,3 Prozent. Die flüssigen Mittel wuchsen markant um 54,4 Prozent

auf 377,3 Millionen Euro und übertreffen die Bankdarlehen (50,5 Millionen Euro, 24,8 Prozent

weniger als 2009) mittlerweile um mehr als das Sechsfache. „Wir stellen damit sicher, dass wir

nicht auf fremde Geldgeber angewiesen sind“, betonte Fernando Fuenzalida.

Neue Arbeitsplätze, weitere Investitionen

Diese finanzielle Unabhängigkeit erlaubt dem Familienunternehmen, langfristige Ziele zu verfolgen

und den eigenen Überzeugungen treu zu bleiben. „Weil wir während der Krise kaum

Stellen abgebaut haben, konnten wir mit Einsetzen der Erholung gleich voll loslegen“, bekräftigte

Klaus Endress. 2010 wurden in kleinerem Umfang wieder Arbeitsplätze geschaffen, insbesondere

im weltweiten Vertrieb. Die Zahl der Beschäftigten in der Firmengruppe stieg um

175 auf insgesamt 8.594; in der Region Basel, in der 4.251 Menschen für Endress+Hauser arbeiten,

kamen 33 Stellen hinzu.

Weder in der Krise noch im vergangenen Jahr wurde an Forschung und Entwicklung gespart.

96,4 Millionen Euro (plus 2,5 Prozent) wandte die Firmengruppe dafür auf, 7,3 Prozent des

Umsatzes. Die Patentanmeldungen erreichten mit 219 einen neuen Höchststand. „Wir konnten

wichtige neue Produkte an den Markt und zu unseren Kunden bringen“, so Klaus Endress.

Endress+Hauser hält weltweit mehr als 4.400 „lebende“ Patente und Patentanmeldungen.

Die Investitionen in Gebäude und andere Sachanlagen sanken um 15,2 Prozent auf 57,0 Millionen

Euro. Die vergangenen Jahre waren von zahlreichen großen Bauvorhaben geprägt, die

inzwischen überwiegend abgeschlossen sind. In Stahnsdorf bei Berlin wurde eine neue Betriebsstätte

zur Fertigung von Silizium-Drucksensoren eingeweiht; im elsässischen Cernay sind

die Arbeiten am neuen Kundenzentrum des dortigen Werks für Durchflussmesstechnik abgeschlossen.

„Mittlerweile stoßen unsere Produktionsstätten schon wieder an ihre Kapazitätsgrenzen“,

führte der Firmenchef aus. Die Standorte im badischen Maulburg (Füllstand- und Druckmesstechnik)

sowie im sächsischen Waldheim (Glassensoren für die Flüssigkeitsanalyse) werden

bereits ausgebaut. Weitere Bauvorhaben – auch außerhalb Europas – sind geplant.

Weiter gestärkt werden soll auch das Netzwerk für Vertrieb und Service. Endress+Hauser Polen

weihte 2010 einen Neubau in Breslau (Wrocław) ein. Das Sales Center China nahm ein Warenverteilzentrum

in Shanghai in Betrieb. Die niederländische Vertriebsgesellschaft bezog kürzlich

ein neues Gebäude in Naarden. Endress+Hauser Thailand wird den bestehenden Sitz in Bangkok

erweitern; das Sales Center Malaysia will in ein eigenes Gebäude investieren. Die Präsenz

im Nahen Osten wurde durch ein eigenes Büro in Abu Dhabi gestärkt. In Saudi-Arabien will

Endress+Hauser gemeinsam mit einem Partner noch 2011 eine eigene Niederlassung gründen.

Glänzender Start ins neue Jahr

So gut 2010 zu Ende gegangen ist, so gut ist Endress+Hauser 2011 gestartet. Auftragseingang

und Umsatz liegen derzeit zweistellig über den guten Zahlen des Vorjahrs. Obwohl die Firmengruppe

für die zweite Jahreshälfte mit einer Abschwächung dieser Entwicklung rechnet, geht

der Finanzchef davon aus, dass das vorsichtige Ziel von 7 bis 8 Prozent Umsatzwachstum deutlich

übertroffen wird. Auch Gewinn und Eigenkapitalquote sollen weiter steigen. 88 Millionen

Euro will die Firmengruppe 2011 investieren und weltweit mehr als 600 Arbeitsplätze schaffen.

Firmenchef Klaus Endress erinnerte daran, dass weiterhin wesentliche Unsicherheiten bestehen.

Die Finanzkrise sei noch immer nicht überwunden, die Überschuldung vieler Staaten – insbesondere

auch in der Euro-Zone – stelle eine Hypothek für die Zukunft dar. Die politischen Unruhen

in Nordafrika und Nahost, aber auch Erdbeben, Tsunami und Reaktorkatastrophe in Japan

hätten vor Augen geführt, dass ein Unternehmen jederzeit mit unerwarteten Ereignissen

rechnen müsse. „Wir müssen wachsam und beweglich bleiben“, mahnte Klaus Endress. „Wir

wollen weiterhin die Chancen nutzen, dürfen aber auch die Risiken nicht übersehen

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