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Nach dem Entfernen von Pulverrückständen kann das Modell sofort verwendet oder aber geschliffen, gebohrt und anderweitig nachbearbeitet werden. Auch kann die Festigkeit des Materials erhöht werden, indem eine Flüssigkeit infiltriert wird. Je nach Anforderung stehen derzeit drei Infiltrationslösungen zur Auswahl. Hierzu gehören Wasser für einfache Gestaltmodelle, sowie eine Klebeflüssigkeit und Epoxidharz für funktionsfähige Prototypen.
Beeindruckend an dieser Technik ist, in welcher Schnelligkeit die Objekte entstehen. Deutlich wird dies am Referenzmodell von Formhochdrei, der Bächeranlage, einem Zürcher Gemeinschaftszentrum, das von dem Architekturbüro EM2N entworfen und gebaut wurde. Dieses Modell hat eine Grösse von 25 x 18 x 14 cm. Ausgehend von validen 3-D-Daten wurde dieses Modell in nur 10 Stunden ausgedruckt. Als Datenformat eignet sich dabei alles, was von den aktuell üblichen Visualisieungs- und Konstruktionsprogrammen an 3-D-Volumendaten ausgegeben wird. Formhochdrei bietet hier auch das Erstellen dieser 3-D-Daten an und offeriert Visualisierungen.
Entscheidungshilfe
Dieses faszinierende Hightec-Verfahren wird vor allem angewandt, um Prototypen herzustellen. Die Modelle dienen somit als handgreifliche Entscheidungshilfe bei der Produktentwicklung, weil sie neue Möglichkeiten eröffnen, die Formen eines Objektes zu überprüfen und zu verbessern oder mit Varianten zu vergleichen. Denkbar sind aber auch Unikate, die eine eigene, neuartige Ästhetik entfalten. <<
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