>> Mapal: «HTC ist führend am Markt»

Redakteur: Matthias Böhm

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Andres Mollet (re.) ist mit dem Messeverlauf sehr zufrieden und berät Interessenten bezüglich des Werkzeugprogramms während der Prodex. (Bild: Böhm)
Andres Mollet (re.) ist mit dem Messeverlauf sehr zufrieden und berät Interessenten bezüglich des Werkzeugprogramms während der Prodex. (Bild: Böhm)

Nach Aussage von Andreas Mollet (Gebietsverkaufsleiter Schweiz) bringt das neue Hydrodehnspannfutter des Typs HTC von Mapal einige Vorteile: «Es verbindet praktisch die Vorteile von klassischen Hydrodehnspannfuttern mit Schrumpffuttern. Der Nachteil klassischer Hydrodehnspannfutter war, dass die zu übertragenden Drehmomente nicht an die von Warm-Schrumpffuttern heranreichte. Das lag in ihrem technologischen Konzept begründet, bei zu hohen Drücken im System konnten die feinen Labyrinthstrukturen aufreissen und das Futter war defekt. Aber nach wie vor unerreicht ist die enorm einfache Handhabung der Hydrodehnspannfutter. Wir haben das Hydrospannsystem völlig neu entwickelt. Dadurch können unsere HTC-Hydrodehnspannfutter mit höheren Drücken beaufschlagt werden, was letztlich Haltemomente und Kräfte bringt, die denen von Warmschrumpffuttern in nichts mehr nachstehen, mit dem Vorteil des einfachen Handlings beim Spannen. Wir sind mit diesem System absolut führend am Markt.» Im Vollhartmetall-Bohren verfügt Mapal über das komplette Segment von 3 bis 25 mm, im Wechselkopfbohrerbereich geht es hoch bis 40 mm. Im Bereich der Bohrungsfeinbearbeitung – eine der Stärken des Werkzeugspezialisten – liegen die Kompetenzen zwischen 1 bis 300 mm. In diesem Zusammenhang weist A. Mollet auf die relativ neuen HPR-Reibahlen hin: «Bei diesen Reibwerkzeugen können sie die Schneiden per Schraube wechseln. Das ist äusserst bemerkenswert, wenn man sich vorstellt, welche Präzision die Bohrung haben muss. Möglich gemacht haben dies neueste Fertigungstechnologien. Allerdings müssen die Schneideinsätze von Mapal gewechselt werden. Der Vorteil ist gegenüber gelöteten Schneideinsätzen, dass sie weniger Wärmeeintrag im System haben und somit die Grundkörper länger genutzt werden können.» Bezüglich des Messeverlaufs ist A. Mollet recht zufrieden: «Den Messestand besuchten sowohl viele bekannte Kunden als auch potentielle Neukunden. Aber ehrlich gesagt, wäre mir lieber, wenn die beiden Messen Swisstech und Prodex getrennt veranstaltet würden.» <<

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