Computer Aided Design & Manufacturing 50 Prozent schneller mit CAD/CAM

Autor / Redakteur: Markus Frutig, www.textconceptions.ch / Luca Meister

>> Als wettbewerbsfähiges Unternehmen ist es immer wichtiger, dem Engineering besondere Sorgfalt zu schenken. Bewährt hat sich dies bei der Gietz AG, die ihre Maschinen auf höchste Präzision und Langlebigkeit ausgelegt hat. Das hauptsächlich auf den Prägefoliendruck spezialisierte Unternehmen wird dabei von den CAD/CAM-Spezialisten von C-Works und Solid Solutions unterstützt.

Anbieter zum Thema

Zufriedene Gesichter vor der Gietz-Maschine «FSA 1060 Foil Commander» für den Prägefoliendruck (v.l.n.r): Hugo Bühler, Mitglied der GL/Key Account C-Works, zusammen mit Daniel Rieser, Produktionsleiter bei Gietz, und Hansjörg Gietz, Managing Director bei Gietz, sowie Peter Sorgen, Key Account Solid Solutions. (Markus Frutig)
Zufriedene Gesichter vor der Gietz-Maschine «FSA 1060 Foil Commander» für den Prägefoliendruck (v.l.n.r): Hugo Bühler, Mitglied der GL/Key Account C-Works, zusammen mit Daniel Rieser, Produktionsleiter bei Gietz, und Hansjörg Gietz, Managing Director bei Gietz, sowie Peter Sorgen, Key Account Solid Solutions. (Markus Frutig)

Die Gietz AG in Gossau ist ein in der fünften Generation stehendes Familienunternehmen. Es wurde 1892 als Buchdruckmaschinen-Reparaturwerkstätte gegründet und erzielt mittlerweile eine hohe Wertschöpfung. Dies bedarf einer grossen Engineering-Leistung und einem intelligenten sowie effizienten CAD/CAM-System.

Sanfter Umstieg von 2D auf 3D

Hansjörg Gietz, Managing Director bei der Gietz AG, beschreibt die hohen Anforderungen an die Konstruktion: «Unsere Maschinen sind so ausgelegt, dass sie hochpräzis und lang im Einsatz stehen können. Teilweise dauern die Einsätze bei den Kunden 30 oder sogar bis hin zu 40 oder 50 Jahre.»

Auf die Frage, wie das Unternehmen den Schritt vom ursprünglichen 2D-System zu «Solidworks»/«SolidCAM» vollzogen hatte, erwidert Gietz: «Wir hatten früher die 2D-Zeichnungssoftware ME10 im Einsatz; daraus wurden von Hand die Stücklisten generiert und die Daten manuell in das ERP-System BAAN transferiert. Klare Zielsetzung war für uns, einerseits eine automatische Stücklistengenerierung aus den Modellen heraus und andererseits ein PDM-System mit direkter Schnittstelle zum BAAN zu erhalten. Auch wichtig war es, in 3D zu arbeiten, um Fehler, die in 2D gemacht wurden, eliminieren zu können.»

2004 wurden verschiedene bekannte Systeme wie «Solidedge» oder «Catia» getestet. «Wir haben uns ziemlich schnell für Solidworks entschieden, da uns vor allem die einfache Bedienbarkeit und die gute Zusammenarbeit mit dem Systemanbieter Solid Solutions angesprochen hat. Somit hatten wir eine optimale Schnittstelle zwischen BAAN, PDM und Solidworks», so Gietz weiter.

CAM-Schulung im Eilzugstempo

Die SolidCAM-Schulung der drei Gietz-Programmierer bei C-Works lief innerhalb sechs Wochen ab – förmlich im Eilzugstempo, wie Hugo Bühler, Mitglied der GL/Key Account der C-Works GmbH, bestätigt: «Normalerweise werden für diesen Schulungsumfang sechs bis acht Monate geplant. Das Gietz-Team stand aber mit Herzblut und grossem Einsatz dahinter, daher konnten wir die Schulung optimal kurz halten.» Der Wille war auch von der Gietz-Geschäftsführung ausgeprägt da, da sie zu 100 Prozent vom «SolidCAM/SolidWorks-Lösungskonzept und seiner vollen Durchgängigkeit überzeugt ist», betont Gietz.

(ID:28906480)