Wird gebohrt, entstehen Grate. Diese müssen entfernt werden, um die Funktionalität des Bauteils zu gewährleisten. Die Lässer AG setzt für die Fertigung ihrer Stickmaschinen mehrere Werkzeuglösungen von Heule Precision Tools ein. Der Gewinn: gleichbleibende Entgratergebnisse und vereinfachte Prozesse, die auch von Lernenden umsetzbar sind.
Insbesondere bei grossen Serien oder Werkstücken mit vielen Bohrungen sind die Entgratwerkzeuge von Heule die technisch und wirtschaftlich perfekte Lösung: In nur einem Arbeitsgang werden beide Bohrungskanten entgratet.
(Bild: Heule AG)
Die Lässer AG ist das weltmarktführende Unternehmen im Bereich Grossstickmaschinen. Aus der einstmals kleinen mechanischen Werkstätte ist in den vergangenen 70 Jahren ein Kompetenzanbieter rund um Stickmaschinen entstanden.
Das Familienunternehmen entwickelt und produziert die Anlagen ausschliesslich in der Schweiz auf modernsten Produktionsanlagen.
Betritt man das Firmenareal in Diepoldsau ist die Innovationskraft und Begeisterung für neue Technologien sofort spürbar. So ist die Produktionshalle mit modernsten CNC-Maschinen ausgestattet und die Produktionsprozesse werden wo immer möglich optimiert.
Beidseitige Bohrungs-Nachbearbeitung
Seit einiger Zeit vertrauen die Verantwortlichen auf verschiedene Lösungen von Heule Precision Tools für die beidseitige Bohrungsbearbeitung.
Pascal Etter, Ausbildungsverantwortlicher mech. Berufe/Produktionsleitung Stv., Lässer AG: «Bei Heule erhalten wir das Komplettpaket für die verschiedensten Anwendungen.
Uns wurden in der Vergangenheit Alternativen angeboten, wir sind aber von Heule und der aussergewöhnlichen Qualität der Werkzeuge überzeugt.» Ein weiterer grosser Pluspunkt für die Lässer AG, die über kein grosses Lager mehr verfügt: Der Hauptsitz von Heule liegt nur 6 km entfernt und die eingesetzten Werkzeuge sind dort ab Lager verfügbar.
Rückseitige Bohrungsbearbeitung
In der modernen Produktionshalle sind verschiedene Heule-Werkzeuge für die rückseitige Bohrungsbearbeitung im Einsatz.
Ein erstes Beispiel zeigt sich in der Werkstatt der Lernenden. Im Rahmen eines Projektes erstellten sie selbständig ein Produktionskonzept für die Herstellung von Stichplatten für die Stickmaschinen.
Für den Nachtbetrieb wird jeweils die automatisierte Fertigung der Stichplatten per Roboter eingerichtet. Morgens werden die gefertigten Werkstücke entladen und die CNC-Maschine wird auf Einzelteilfertigung umgerüstet. Die Hauptanforderung an die einzelnen Prozessschritte resp. Werkzeuge: eine äusserst hohe Zuverlässigkeit.
300 000 Bohrungen pro Jahr prozesssicher entgraten
Nach den ersten Durchführungen tauchte das Problem von rückseitigen Bohrungsgraten auf, welche aufwändig manuell entfernt werden mussten. Durch den Einsatz von zwei «COFA»-Entgratwerkzeugen (C2 Ø 2,8 und C6 Ø 6,5) können die Grate nun restlos beidseitig entfernt werden. Pascal Etter, der das Projekt mit den Lernenden umgesetzt hat, ist begeistert: «Die Programmierung ist einfach umsetzbar und der Messerwechsel klappt auch ohne grosse Erfahrung. Ideal für unsere Lernenden.» Die rund 300 000 Bohrungen pro Jahr werden nun prozesssicher und mit gleichbleibendem Ergebnis entgratet.
Auf der fertigen Stickmaschine haben die Nadeln also keine Probleme, den Faden durch die perfekt entgrateten Bohrungen zu führen.
Problem Rückwärtsplansenken mit Senkdurchmesser von 30 mm
Direkt neben der Lehrlingswerkstatt stehen weitere gefertigte Bauteile für die Weiterverarbeitung bereit. Beim Anbringen von Schraubenkopf-Senkungen (Bohr-Ø 15,0 mm, Senk-Ø 30,0 mm) in das Gussteil sind in der Vergangenheit zahlreiche Probleme aufgetreten. Der bisher eingesetzte Rückwärtssenker verfügte über eine sehr kurze Standzeit und die Resultate wiesen grosse Unterschiede auf. Zudem war der Messerwechsel sehr kompliziert und für neue Mitarbeitende fast unmöglich durchzuführen.
Neue Lösung Rückwärtsplansenken
Durch den Einsatz des Rückwärtssenkers BSF von Heule ist die Prozesssicherheit stark angestiegen, die Resultate und auch die Standzeiten überzeugen. Das Messer kann mit wenigen Handgriffen einfach gewechselt werden und das Bohr-Senk-Verhältnis von 2,0 ist für das BSF kein Problem – möglich ist ein Verhältnis von bis zu 2,3x Bohr-Ø. Die jährlich rund 12 000 Senkungen können nun nicht nur effizient, sondern auch spielend leicht abgewickelt werden.
Treiberlineale für die Stickmaschinen sind die dritte Anwendung, die wir beim Besuch in Diepoldsau betrachten dürfen. Von den Vierkantrohren aus Aluminium (EN AW-6082 (3.2315)) werden jährlich um die 2200 Stück gefertigt. Bei 84 Bohrungen pro Teil ergibt das rund 200 000 Bohrungen pro Jahr, die alle entgratet werden müssen. Bis vor Kurzem wurde der Grat von aussen mit einem Senker entfernt und innen mit einem geschliffenen Stahlstück. Da dieser Prozess sehr aufwändig war, machte sich Pascal Etter auf die Suche nach einer alternativen Entgratlösung. Mit dem «SNAP»-Faswerkzeug von Heule hat er die perfekte Lösung gefunden: Das Rohr wird in einem Arbeitsgang innen und aussen entgratet – ohne Werkzeugwechsel und ohne Wenden des Werkstücks. Das Hartmetallmesser des «SNAP» kann einfach von Hand in der Maschine ausgewechselt werden. Die Spezialisten der Lässer AG sind überzeugt von den Werkzeug-Lösungen und dem Service von Heule und weitere Anwendungen sind bereits geplant.
Stand vom 30.10.2020
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