Userverhalten im Online-Handel 6 Tipps für mehr Verkäufe durch kontextbasierte Personalisierung
Inhaltslose Argumente und Marketing-BlaBla reichen längst nicht mehr aus, um Kunden zu überzeugen. Vielmehr müssen Unternehmen intuitive Prozesse nutzen – das gilt auch im Online-Handel. Mit diesen sechs Tipps rund um kontextbasierte Personalisierung werden Sie sowohl Ihren Absatz als auch Ihre Conversion Rate signifikant steigern.
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Im digitalen Zeitalter sind Konsumenten „always on“. Sie können immer und überall nach Produkten und Angeboten suchen und diese auf Knopfdruck kaufen – ideale Voraussetzungen für den Online-Handel. Entscheidend ist jedoch, das richtige Angebot zur richtigen Zeit zu bieten, zusammen mit den richtigen Informationen. Aufwändigen Kaufprozessen gehen User nämlich gerne aus dem Weg.
E-Commerce und der „Faktor Mensch“
So sehr sie Umständlichkeit und Probleme scheuen, so dankbar sind Kunden aber auch, wenn ihnen guter Servie geboten wird und sie ernst genommen werden. Ein positives Einkaufserlebnis vorausgesetzt, gehen User bevorzugt wieder beim selben Online-Händler shoppen – auch wenn ein anderer das gleiche Produkt vielleicht deutlich günstiger anbietet.
Ein positives Einkaufserlebnis hängt von vielen Faktoren ab. Fest steht, dass inhaltslose Argumente und leeres BlaBla im Marketing nichts zu suchen haben. Beides führt eher dazu, dass potenzielle Konsumenten sich verabschieden. Gut beraten sind hier Unternehmen, die es verstehen, intuitive Prozesse zu nutzen, um Kunden positiv zu beeinflussen. Mit den folgenden sechs Tipps sind Sie diesem Ziel einen grossen Schritt näher. Und wenn Sie sie erfolgreich umsetzen, können Sie sowohl Ihren Absatz als auch die Conversion Rate signifikant steigern.
1. Priming – auf den Kontext kommt es an
Eine Handlung steht nie für sich allein – vielmehr geht sie aus psychologischer Sicht immer aus einem Gesamtkontext hervor. Dieser sogenannte Priming-Effekt spielt auch bei der Wirkung empfangener Nachrichten eine grosse Rolle.
Jede Mitteilung benötigt einen Trigger, der zu einer Aktion führt – im Idealfall zu einem Kaufabschluss. Pointierte Begriffe wie „exklusiv“ oder „kostenlos“ können, wenn sie nicht zu plump und reisserisch eingesetzt werden, zu besseren Ergebnissen führen. Übrigens: Der unbewusste Verstand mag das Wort „einfach“.
2. Gelangweilte Kunden als Chance
Das Marketing analysiert regelmässig, wer auf bestimmte Botschaften reagiert und wie sich die Verkaufszahlen daraus resultierend entwickeln. Folgende Auswertungen sollten genauer unter die Lupe genommen werden: Wie viele Empfänger eines Newsletters haben sich diesen gar nicht angeschaut? Wer hat sofort wieder weggeklickt? Solche Analysen helfen, die eigene Strategie stetig anzupassen und auf die intuitiven Wünsche von Usern zuzuschneiden.
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