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Gesucht: wirklich durchgängiges Spannsystem
1987, auf der Suche nach einem wirklich durchgängigen Spannsystem, entschied man sich für Erowa ITS. Die Vorteile in der Positioniergenauigkeit und auch die Ausbaufähigkeit für grössere Paletten überzeugten. Als Elektrodenspannsystem wird bis heute das ITS-System, meist mit den Vierkanthaltern, eingesetzt. Die Werkstücke auf den Senkerodiermaschinen werden je nach Grösse auf ITS oder auf den UPC-Paletten (320 x 329 mm) positioniert.
Automatisieren für die Nacht
Die grosse Menge an aktiven Elektroden kann nur zeitgerecht bereitgestellt werden, wenn in den Rand-- und Nachtstunden sowie das Wochenende automatisch gefertigt wird. Mit Röders HSC-Maschinen und der entsprechenden Automatisierung werden alle Aufträge abgearbeitet. Und es bleibt sogar noch etwas Planungs-Luft für Unvorhergesehenes. Auch beim Drahterodieren wird auf die automatische Beladung der Maschinen gesetzt. Verwendet wird dazu das Erowa Palletset W System. Der Easychange übernimmt den Palettenwechsel. Mit durchschnittlich 6000 produktiven Stunden darf sich diese Zelle wohl sehen lassen. Die ganzen Versatzdaten werden auf dem zentral gelegenen Messplatz aufgenommen, der selbstverständlich mit den passenden Spannsystemen ausgerüstet ist.
Der neueste Zugang zur Fertigungsautomation
Der neueste Zugang im Bereich Fertigungsautomation ist der Erowa Robot Easy an der DMU 70 eVo linear von DMG. Diese Maschine wird hauptsächlich für das Fräsen von Formeinsätzen und anderen Werkzeugkomponenten verwendet. Als bestgeeignetes Spannsystem für die grossen Paletten (500 x 500 mm) wird hier das Erowa-MTS-Nullpunktspannsystem eingesetzt. Auf dem speziellen Rüstplatz werden die Paletten für den Einsatz vorbereitet und dann mit einem abgeänderten Hubwagen direkt ins Magazin des Roboters eingelegt. Die Rohlinge für die 3D-Werkstücke werden auf Magnetpaletten gespannt. Für andere kubische Werkstücke wurden einige Schraubstöcke auf die MTS-Paletten gespannt. Was diese neueste Zelle an produktiven Stunden leisten kann, ist bei den Laufzeiten für die 3D-Bearbeitung leicht zu erahnen. Ganze Nächte und Wochenenden werden durch die Maschine und den Roboter autonom genutzt.
Einfach durchschaubares System
Rund 100 Mitarbeiter fertigen Spritzgussformen aller Art und Grössen. Organisatoren, Programmierer, Formenbauer und Maschinenbediener arbeiten, nach einem einfach durchschaubaren System, Hand in Hand zusammen. Auch die Lehrlingsausbildung ist ein entscheidender Teil des Bereiches. Schon seit geraumer Zeit konzentriert sich Geobra darauf, Werkzeugmacher auszubilden. Diese werden nach der Lehre gleich weiterbeschäftigt. Sozusagen als geschlossener Kreislauf werden so die altersbedingten Abgänge ausgeglichen. Die Weiterbildung der Mitarbeiter wird unterstützt, mit dem Risiko, dass der eine oder andere nach erfolgreichem Abschluss der Meisterprüfung eine Herausforderung anderswo sucht. Das verkraftet Reiner Merkel, denn schon der eine oder andere ist nach seinen Wanderjahren zurückgekommen, um die neuen Erfahrungen und Ideen in den alten Wirkungskreis mit einzubringen.
Das Ergebnis
«Wir liefern rechtzeitig und mit geprüfter Qualität», erklärt Merkel. Dass dies überlegt und ohne Hektik erreicht wird, ist wahrscheinlich ein Teil des Geheimrezeptes. Die anderen beiden wichtigen Ingredienzen teilen sich auf, einerseits in die Fachkompetenz und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter und andererseits in den modernen und zweckmässig automatisierten Maschinenpark. AutorJustin Hulst, Erowa AGInformationErowa AGKnutwilerstrasse 36233 BüronTel. 041 935 11 11Fax 041 935 12 13info@erowa.comwww.erowa.comAnwenderGeobra Brandstätter GmbH & Co. KGD-90513 Zirndorfwww.playmobil.deWeitere im Beitrag erwähnte UnternehmenRöders-VertretungWerner Pfister Handels AGIsenrietstrasse 18617 MönchaltorfTel. 044 949 16 66Fax 044 949 16 32info@phag.chwww.phag.chDMG-NiederlassungDMG Schweiz (AG)Lagerstrasse 148600 DübendorfTel. 044 824 48 48Fax 044 824 48 24info@gildemeister.comwww.gildemeister.com
