ABB sieht Trendwende beim Umsatz
ABB konnte im dritten Quartal 2010 ein starkes Auftragswachstum und Umsatzsteigerungen verzeichnen. Gründe hierfür waren die wachsende Nachfrage in der Industrie und ein Anstieg bei Grossprojekten im Energiebereich.
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Der Auftragseingang erhöhte sich in Lokalwährungen um 18 Prozent. Der Umsatz stieg um 2 Prozent, wobei der Umsatz im Servicegeschäft 11 Prozent zulegte. Der Ertrag vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte USD 1,2 Mrd. Während sich der Konzerngewinn im dritten Quartal 2010 auf USD 774 Mio. belief, betrug der Cashflow aus Geschäftstätigkeit USD 1,4 Mrd.„Wir haben auch im dritten Quartal wieder von der weltweiten Konjunkturbelebung in den Industriemärkten profitiert und verzeichneten ein exzellentes Auftragswachstum und eine Rückkehr zum Umsatzwachstum. Dank unseres Kostensenkungsprogramms erzielten wir zudem auch ein hohes Ertragsniveau“, sagt Joe Hogan, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB. „Eine besonders positive Performance war in unserem frühzyklischen Automationsgeschäft zu beobachten, wo der Umsatz auf der Basis einer wesentlich wettbewerbsfähigeren Kostenstruktur beträchtlich gestiegen ist.“Das zweijährige Kostensenkungsprogramm von ABB, das sich auf eine verstärkte Präsenz in den Schwellenländern, Produktivitätssteigerungen und die Straffung von Einkauf und Verwaltung fokussiert, generierte im Berichtsquartal Einsparungen von rund USD 350 Mio.Grossauftrag für Offshore-WindparkABB erhielt im dritten Quartal einen Grossauftrag für die Anbindung eines Offshore-Windparks ans deutsche Stromnetz und verzeichnete eine lebhafte Nachfrage aus verschiedenen Sektoren wie der Mineral- und Metallindustrie, der diskreten Fertigung und der Solarindustrie. Die Zuwächse in diesen Branchen konnten die anhaltend schwachen Investitionen von Energieversorgern in Stromübertragungstechnik in den meisten Regionen mehr als ausgleichen.
Schwellenländer als Wachstumstreiber„Die Nachfrage seitens unserer Industriekunden zog im Berichtsquartal beträchtlich an, insbesondere in den Schwellenmärkten. Investiert wurde vor allem in den Ausbau von Kapazitäten und die Steigerung von Energieeffizienz und Produktivität“, so Hogan. „Die Investitionen in Stromübertragungstechnik bleiben sehr verhalten, und wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend bis ins nächste Jahr fortsetzen wird. Dennoch sehen wir zahlreiche Wachstumschancen, insbesondere in Bereichen wie erneuerbare Energien und industrielle Effizienz und auch in den rasant wachsenden Schwellenländern.“Informationwww.abb.com
