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Bewährter Integrationsansatz
Nach Abschluss der Transaktion wird B&R als neue globale Geschäftseinheit „Maschinen- und Fabrikautomation“ unter der Leitung des B&R-Geschäftsführers Hans Wimmer Teil der ABB-Division Industrieautomation. Für beide Unternehmen sind das Management und die Mitarbeiter von B&R und von ABB zentral für zukünftiges Wachstum und die erfolgreiche Integration. Die beiden Gründer von B&R, Erwin Bernecker und Josef Rainer, werden das Unternehmen in der Integrationsphase beratend begleiten und so Kontinuität gewährleisten.
Der Fokus der Integration liegt auf Wachstum. Ziel sei es dabei, das Beste aus beiden Unternehmen zusammenzubringen. Hierzu wird ABB seine bestehenden Aktivitäten in den Bereichen SPS und Servoantriebe in die neue Geschäftseinheit einbringen. ABB will zudem die B&R-Wachstumsgeschichte fortschreiben und unterstreicht dieses Bekenntnis mit einem mittelfristigen Umsatzziel von mehr als 1 Milliarde US-Dollar.
Mit dieser Akquisition wird ABB zum größten Unternehmen im Bereich der Industrieautomation in Österreich. Das starke Bekenntnis zur zukünftigen Rolle von B&R und seinem Hauptsitz in Eggelsberg als Teil von ABB ist ein starkes Signal für Österreich. Der geplante Ausbau der Forschungs- und Entwicklungs- sowie der Produktionsaktivitäten in Eggelsberg und Gilgenberg wird Österreich als Hightech-Industriestandort stärken.
Die Transaktion folgt einer branchenüblichen Bewertung. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. ABB wird die Übernahme vollständig mit Barmitteln finanzieren. Die Transaktion wird sich voraussichtlich bereits im ersten Jahr positiv auf den operativen Gewinn je Aktie auswirken. Die erwarteten Synergien liegen bei rund 8 % des B&R-Umsatzes im vierten Jahr nach Abschluss der Transaktion. Dieser unterliegt den üblichen regulatorischen Genehmigungen und erfolgt voraussichtlich im Sommer 2017.
Dieser Artikel erschien zuerst auf unserem Schwesterportal www.maschinenmarkt.vogel.de
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