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Unternehmensstrategie
Die Unternehmensstrategie von ABB basiert auf fünf Komponenten:
- Die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit, indem die Produktion an die lokalen Marktbedürfnisse angepasst wird und gleichzeitig Produktivitäts- und Qualitätssteigerungen vorangetrieben werden.
- Nutzung der makroökonomischen Trends in jenen Sektoren, in denen die Märkte schneller wachsen als die Weltwirtschaft (z.B. Wachstum in Schwellenländern, Ressourceneffizienz und Klimawandel).
- Nutzung der führenden Marktstellung und Technologieführerschaft in Kerngeschäften, um Marktanteile zu gewinnen (z.B. im Bereich Stromnetze und industrielle Automation).
- Kontinuierliche Fortsetzung der erfolgreichen Akquisitionsstrategie, um Wachstumslücken in den wichtigsten Bereichen zu schliessen.
- Nutzung von Technologiesprüngen, um z.B. mit der Gleichstromtechnik (DC) ein breites Spektrum energieeffizienter Automations- und Energietechniklösungen zu schaffen.
Kostenstruktur im Fokus
Eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur wird weiterhin hohe Priorität haben. Dabei wird der Schwerpunkt weiterhin auf der globalen Beschaffung, Operational-Excellence-Initiativen sowie auf einer Optimierung der globalen Wertschöpfungsstruktur von ABB liegen, um somit eine bessere Balance zwischen Kosten und Marktwachstum zu erzielen. ABB erwartet als Resultat der jährlichen Produktivitätsverbesserungen Kostenersparnisse von etwa 1 USD Milliarde im Jahr 2012.
Technologie sowie Forschung & Entwicklung bilden auch in Zukunft einen zentralen Bestandteil der langfristigen Strategie von ABB, wobei sich die F&E-Investitionen zwischen 2011 und 2015 voraussichtlich überproportional zum Umsatzwachstum entwickeln werden.
Das Bestreben von ABB ist, das Wachstum seiner wichtigsten Märkte zu übertreffen und die Rentabilität über das gesamte Portfolio hinweg zu halten oder zu steigern.
Ausblick
Aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten kann ABB derzeit nur schwer Vorhersagen treffen. Das niedrigere Auftragswachstum, das im dritten Quartal in den frühzyklischen Geschäftsbereichen des Unternehmens verzeichnet wurde, spiegelt das abnehmende Wirtschaftswachstum in den meisten Regionen wider.
Es sind jedoch auch kurzfristige positive Faktoren zu verzeichnen. In China, Indien und im restlichen Asien ist weiterhin ein gutes Wachstum zu beobachten. Ebenso hält die steigende Nachfrage nach Robotiklösungen, Leistungselektronik, Mittelspannungsprodukten, Öl- und Gaslösungen und Serviceleistungen an. Baldor Electric, der Anfang 2011 von ABB erworbene Hersteller von Elektromotoren, kann eine starke Performance vorweisen. Der Auftragsbestand von ABB bietet auch in Zukunft einen soliden Schutz vor einem kurzfristigen Abschwung. Darüber hinaus liegen Anzahl und Grösse der in den nächsten 12 Monaten zur Ausschreibung stehenden Projekte nach wie vor auf Rekordniveau. <<
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