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Beispiele gibt es auf den Gebieten der UV-Verklebung, des Grossformatdrucks, der Kartenfertigung sowie bei innovativen Anwendungen, die von den klassischen Druckverfahren überhaupt nicht abgedeckt werden wie Promotionsartikel, Schaltermembranen, Armaturen, Mobiltelefone, Notebooks, Namensschilder usw. In Verbindung mit dem digitalen Verfahren ist daneben auch problemlos eine Serialisierung machbar.
Nahezu einhellig sehen Experten die besten Einstiegs-Chancen für die UV-LED-Technologie im Verklebungs- und Druckbereich bei Anwendungen, wo vergleichsweise schmale Aggregate bis zu einer Breite von etwa 300 mm benötigt werden. Erhöht werden die Chancen für einen erfolgreichen Einsatz noch durch einen möglichst geringen Abstand zum Substrat. Beide Merkmale sind gute Voraussetzungen, um mit der UV-LED-Technologie die erforderliche Härtungsleistung mit vertretbarem Kostenaufwand zu erreichen. Dass die ersten UV-LED-Systeme in der Praxis bislang vor allem im Bereich der Punkt- oder Kleinflächenbestrahlung anzutreffen sind, bestätigt diese Einschätzung. Die ersten praktischen Einsätze sind vor allem auch aus wirtschaftlichen Gründen bei Anwendungen mit geringerer Arbeitsbreite zu finden. Da für UV-Systeme mit grösserer Breite jeweils mehrere LED-Module nebeneinander gesetzt werden, steigen die Investitionskosten eines solchen Aggregates fast linear an: Doppelte Breite bedeutet nahezu doppelter Preis.
Härtung von Verklebungen
Neben den verschiedenen Marktsegmenten im grafischen Bereich kann die UV-LED-Technologie nach Einschätzung von Abecon bei passender Applikation auch im industriellen Sektor, z.B. zur Härtung von funktionalen Beschichtungen und verschiedenen Verklebungen, Anwendung finden.
Generell sollten sich Unternehmen mit Investitionsabsichten im Bereich UV-LED in erster Linie folgende Fragen stellen:
- Welche Produkte sollen mit dieser Technologie realisiert werden?
- Sind die geeigneten Klebstoffe oder Farben für diese Anwendung verfügbar?
- Ergeben sich aus dem Einsatz der UV-LED-Technologie Vorteile für den Endkunden, die als Mehrwert verkaufbar sind?
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